344 Sachregister.
Leitungsfähigkeit
Lcitungswiderstand
Eisen
. 17,66 . .
. . 0,8789
Platin
. 15,52 . .
. . 1,000
Zinn
. 14,70 . .
. . 1,053
Nickel .
. 13,15 . .
. . 1,180
Blei . .
. 10,32 . .
. . 1,503
Ncusilher
8,86 . .
. . 1,752
De la Rive 1 will erfunden haben, dass mehrere verbundeneMetalle den maguetoelektrischen Strom besser leiten, als glei-che Längen jedes einzelnen Metalls, dass also zwischen Me-tallen ein negativer Uebergangswiderstand stattfinde, welcherdaher mit der Zahl der Wechsel wachse; allein Poggendorfffand dieses bei seinen Versuchen nicht bestätigt, vielmehr findethiernach beim üehergange dieses Stromes von einem Metalle inein anderes weder ein positiver noch ein negativer Widerstandstatt 1 2 , ein Resultat, welches durch spätere Versuche von Haldat 3bestätigt worden ist. Ebenderselbe fand, dass die Leituugs-fähigkeit der Drähte nicht verändert wird, wenn man sie will-kürlich, z. B. schraubenförmig, biegt oder sie durch Hitze an-gclasscn hat. Pulvcrfürmigc metallische Körper leiten die dy-namische Elektricität um so viel schlechter, je gröber sie sind,was aus der geringeren Menge der Beriihrungspuucte folgensoll, und Quccksilberdämpfe leiten sie gar nicht.
Zu den im Werke (Bd. VI. !$. 169) bereits mitgethciltcnResultaten über die Leitungsfähigkeit sonstiger trockner Sub-stanzen können noch diejenigen hinzugefügt werden, welche ingrosser Zahl durch Münck AF RoSENSCHÖLD aufgefundeu wor-den sind, die aber, wie alle früheren, nur zu dem Beweise füh-ren, dass die nämlichen Körper unter verschiedenen Modifica-tiouen bald besser, bald schlechter leiten, weswegen es überflüs-sig scheint, mehr ins Einzelne einzugehen 4 .
In Beziehung auf das Leituugsverinögeu der Flüssigkeitenist zu den Versuchen von Pfaff (Bd. VI. S. 175) hiuzuzu-setzen, dass diese später in etwas grösserem Umfauge au ei-