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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Sachregister.

gleichfalls nicht zu dem erwünschten Ziele, weil der Stahlweit schwieriger den Magnetismus annimmt, als weiches Eisen.Weit zweckmässiger ist der Vorschlag von 1\ Elias *, nämlichden Stahlmagnet mit der Inductionsrolle gleichsam zu streichen.Zu diesem Zweck umwindet man eine Hülse von Holz oderPappe mit geeignetem .üherspnnncnem Kupferdrahte, leitet durchdiesen den Strom einer kräftigen Säule, bewegt den zu magne-tisirenden Stah oder das Hufeisen in der Hiilse etlichemal hinund her, bringt zuletzt die Hiilse in die Mitte des Magnetsund öffnet dann die Kette, um nicht durch Abziehen der Hülsevom einen Ende den erzeugten Magnetismus wieder zu schwä-chen. Während des Streichens werden die Schenkel der Huf-eisen mit einem Anker von weichem Eisen geschlossen undauf die Enden der Stühe Stücke von weichem Eisen gelegt.Werden die Magnete etliche Male in der Hülse hin- und her-bewegt, so erreichen sie in kurzer Zeit ihre volle Tragkraft,und man ist gegen die Erzeugung der Zwischenpole gesichert.Ueber das Verhalten der Magnete an sich ist nicht eben Be-deutendes hinzugekommen, desto mehr ist für den tellurischcnMagnetismus geschehen, und zwar so viel, dass hier nur einigewenige Thatsachcn und die wichtigsten Werke angegebenwerden können 1 2 .

Die Schwächung des Magnetismus der Stahlmagnete durchWärme ist längst bekannt und neuerdings nebst der durchStosseu, Erschüttern und Drehen erzeugten von Haldat aus-führlich untersucht worden 3 . PoTJILLüT will aber durch Ver-suche gefunden hüben, dass das Eisen hei der Kirschrothhitzeseine magnetische Anziehung verliert, Kobalt in dieser Tem-peratur noch nicht, Nickel hei 350° C., Chrom unterhalb derKothglutb, Mangan hei — 20° 4 . Faraday fand durch Ver-suche, jedoch mit reincu Metalleu, dieses nicht bestätigt. Hier-nach gluuht er, dass alle Metalle bei gewissen Temperaturenmagnetisch und in ihrem Verhalten dem Eisen ähnlich werden,aber wir können die hierzu erforderlichen Temperaturgrade

1 Poggendorff Ann. Bd. LXII. S. 249.

2 Dahin gehört vorzüglich die ausführliche Abhandlung in Duve’sRepertorium der Physik. Bd. II. S. 129 IT.

3 Coinpt. rend. T. XVIII. p. 911.

4 Elemens de Phys. 2me ed. T. I. P. II. p. 89- 3me ed. T. II.p. 381.