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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Magnetismus.

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nicht hervorbringen. Folgende Metalle, die er mittelst ver-dampfender schwefliger Säure unter dem Gefrierpunct desQuecksilbers erkaltete, zeigten keine Spur von Magnetismus:Arsen, Antimon, Wisinuth, Kadmium, Kobalt, Chrom, Kupfer,Gold, Blei, Quecksilber, Palladium, Platin, Silber, Zinn, Zink.Eisen verliert seine magnetische Eigenschaft beim Hellroth-glüben und verhält sich ganz wie andere Metalle, Nickel ver-liert seinen Magnetismus bei etwa 340° C. und diese Verän-derung tritt sehr plötzlich eiu. Stahlmagnete verlieren ihrepolare Eigenschaft schon ungefähr hei 330° C., behalten aberdie des Eisens daun bis zum Ilellrothglühen hei, natürlicheMagnete dagegen verlieren ihre Polarität erst nahe unter demPuncte des sichtbaren Glühens, die Fähigkeit, als weichesEisen zu wirken, aber erst bei starkem Ilellrothglühen i . Dovehat die bisher bekannt gewordenen Versuche zur Ermittelungdes Magnetismus der sogenannten unmagnctischeu Metalle zu-sammengestellt uud durch ein neues Verfahren, indem er Drähteder zu prüfenden Metalle (Quecksilber in Glasröhren) in In-ductionsrollen brachte und versuchte, ob sie den Eisendrähtenähnlich auf die Magnetisiruug von Stuhlnadeln mittelst desdurch den hierzu allein anwendbaren Flascheufunkcu erzeugtenlnducfionsstroincs wirkteu, die Magnetisirbarkeit derselben er-forscht. Hierbei fand er folgende Metalle in dieser Beziehungmagnetisch: Kupfer stark, Zinn, Quecksilber, Antimon undWismuth entschieden, Zink uud Blei unbeträchtlich 2 3 .

Einen sehr sinnreich ausgcdachtcu Apparat, um den Unter-schied zwischen einem Stahlmaguetc uud einem Elektromagneteanschaulich zu machen, hat POGGENDORFF 3 angegeben. Win-det man einen mit Seide überspounenen Kupferdraht um eineGlasröhre und verbindet man die Enden mit den Polen einerVolta’schen Säule, so hat man eincu Elektromagnet mit zweiPolen , in welchem eine hineingesteckte feiue Nähnadel in derMitte schwebt, in einem hohlen Stahlinugncte dagegen, vonnahe 4 Liu. Durchmesser und 3 bis 4 Zoll Länge, mit einereiugekitteten Glasröhre ausgefüttert, schwebt die hincinge-

1 Lond. and Edinb. Phil. Mag. XLVI. p. 177. Poggendorff Ami.Bd. XXXVII. S. 423.

2 Poggendorff Anu. Bd. UV. S. 325.

3 Ebend. Bd. LH. S. 386.