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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Multiplicator. ^ 399

sieb seitdem noch oft einer underen Classe von Messwerkzeu-gen der .Starke elektrischer Ströme bedient, nämlich thermosko-pischer, bei denen durch die erzeugte Wärme auf Intensitätderselben, gleichfalls mit Kücksicht auf die erforderliche Zeit,geschlossen wird, indem man voraussetzt, das beide einanderproportional sind. De LA Rive hat hierzu das Breguet’schcMetallthermomcter benutzt; allein abgerechnet dass es beschwer-lich ist, die Spirale in den Kreis des elektrischen Stromes zubringen, hat Lenz mit Recht dagegen eingewandt, dass dieMetalle, aus welchen die Spirale besteht, die Elektricität un-gleich leiten und daher bei veränderlicher Stromstärke auchungleich erwärmt werden können, wodurch die Sicherheit desInstruments zweifelhaft wird *. Zweckmässiger wendet man einfeines Luftthermnmetcr au, hei welchem ein dünner Platindrulitdurch eine Glaskugel geht und in Folge seiner Erwärmungdie reine oder mit Alkoholdämpfen gemischte Luft ausdehnt.Vorzugsweise hat Riess hiervon Gebrauch gemacht, und maukann sich entweder des von ihm angegebenen Apparats (Bd. X.S. 402.), oder eines nach ähnlichen l’rincipieu construirtcn, fiirdie Art der auzustelleuden Versuche zweckmässig eingerichte-ten, bedienen.

Bezeichnen wir durch den Ausdruck Galvanometer allediejenigen Apparate, die zur Wahrnehmung und Messung derelektrischen Ströme (der dynamischen Elektricität) dienen undalso fiir diese dasjenige leisten, was die Elektrometer für diestatische Elektricität, so gehören dazu vorzugsweise die Multi-plicatoren, die von der Vervielfältigung der Drnhlwiudungeu ihrenXumen erhalten haben, allein es müssen ihnen auch andere,namentlich das Froschschenkclpräpurat beigezählt werden, wieauch in unserm Werke geschehen ist.

1) Multiplicatoren. In Beziehung auf diese hat Fecii-NER 2 uaehgewiesen, dass in denjenigen Fällen, wo ein schwa-cher Strom oder ein solcher vorhanden ist, welcher bei seinem Ent-stehen keinen merklichen Widerstand zu überwinden hat, worunterdie thermoelektrischen, die durch wenige Drahtwindungcn ge-gebenen magnetoelektrischen u. s. w. gehören, oder auch wennman hei hydroelektrischen den Widerstand des Messapparats auf

1 Pnggendorflf Ann. Bd. XLVIII. S. 388.

2 Ebend. Bd. XLV. S. 232.