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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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40S Sachregister.

elektrischen Stromes in Berührung bringen, die Stärke desdurch den Multiplicator gehenden Stromes dem Abstande jenerbeiden Enden proportional setzen und dann aus diesen Entfer-nungen hei gleichen Abweichungen der Multiplicatoruadcl dieUuautitätcn des hydroelektrischen Hauptstromes messen soll,scheint vorauszusetzcu, dass der Widerstand des Drahtes zwi-schen den Berührungsstellen sehr gross sey gegen den Wider-stand der übrigen Kette und des Multiplicatordrahtes. Ucbri-gens ist dieses, auch von WHEATSTONE angewandte, Verfahrennach den Resultaten vieler bereits angestellten Versuche zurMessung stärkerer Ströme in vielen Fällen sehr brauchbar. Manleitet den Strom durch einen in einer schmalen Rinne befind-lichen, etwa 12 Zoll langen, 2 Ein- breiten und 1 Lin. tiefeu(luecksilberfaden. Die in einem Bretcheu eingeschnittene Rinneist mit einer etliche Zoll langen, in Linien getheilten Scaleversehen. Man senkt die Enden des Multiplicatordrahtes indas den Strom leitende Uuecksilber, und die Stärke desselbenzeigt sich dann dem Abstande zwischen den beiden Drähtenproportional. Bei diesem, wegen seiner Einfachheit sehr em-pfchlenswcrtheu Verfahren kann man zwar die Abstände derbeiden Multiplicatoreuden so kleiu wählen, dass sich die Ablen-kungswinkel der Magnetnadel den Stromstärken proportionalsetzen lassen, allein dasselbe lässt sich nur bei etwas stärkereuStrömen anwenden, und dabei bleibt immer die allgemeine Re-lation zwischen den Stromstärken und den auch grösseren Ab-weichungswinkeln der Maguctnadel unbestimmt.

Um also für alle Galvanometer von der verschiedensten Con-struction das Verhältniss zwischen den Stromstärken und denAblenkungswinkeln der Magnetnadel aufzufindeu, ging PoGGEtt-DORFF von dem Satze aus: „dass man die Ablenkungen, welchedie im magnetischen Meridiane liegenden Multiplicatorwindun-gen bei verschiedener Stärke des durchgelciteteu Stromes derMagnetnadel ertheilen, aus denjenigen herleiten könne, welchesie, von einem und demselben Strome durchflossen, aber unterverschiedene Winkel gegen den magnetischen Meridian gestellt,auf dieselbe Nadel ausüben.“ Hiernach ist also bloss erforder-lich, die letzteren Grössen hei einem gegebenen Galvanometermittelst eines gewissen Stromes von glcichbleibeuder Stärkein genügender xYusdehnung aufzufinden, um dudurch eine Scalef ür alle Stromstärkeu zu erhalten. Iu grösster Vollständigkeit