Multiplicator. 409
könnte man hierbei durch einzelne Grade fortschreiten, cs ge-nügt aber vollkommen und ist der Kürze wegen sehr vorzu-zielin, die erforderlichen Grössen von 5° zu 5° zu suchen unddie zwisckcnliegenden einfach zu iuterpolireu. Dreht man alsodas Gewinde des Multiplicatordrahtes rechts und links so, dasses mit dem magnetischen Meridiane die verschiedenen Winkelin....m"'; m"; in'; 0; —in,; —m„; —m,„... macht, undmisst man die Winkel 0....n"'; n"; n'; n; n,; n„; n„,....90°, welche der Multiplicatordraht mit der Magnetnadel bildet,so erhält man für verschiedene Stromstärken k, die gegebeneuls Einheit angenommen, die Gleichung:
k : 1 = sin. n : sin. (n -J- in),woraus sich eine allgemeine Scale der Stromstärken berechnenlässt. PoGGENDORFF zeigt un einem Beispiele die Leichtigkeitund Sicherheit dieses Verfahrens. Zur Erzeugung des elek-trischen Stromes diente ihm eine kleine thermoelektrischeKette aus zwei Paaren Neusilhcrdraht und Kupferdraht, de-reu Enden zusammengedreht waren und deren Verbindungs-stellen abwechselnd in einem Sandbade über einer Weingcist-lampc erhitzt wurden. Während der 18 Messungen, die nichtmehr als eine halbe Stunde Zeit erforderten, war der Stromso gut als constant, und es wurden folgende Grössen ge-funden :
m
n
n + in
m
n
n + in
49°,5
0°
49°,5
— 8°,0
40°
32°,0
46,5
5
51,5
—19,0
45
26,0
43,5
10
53,5
—28,5
50
21,5
38,5
15
53,5
—37,0
55
18,0
31,5
20
51,5
—45,75
60
14,25
23,5
25
48,5
—54,0
65
11,0
13,0
30
43
—61,0
70
9,0
3,0
35
38
—69,0
75
6,0
0,0
36
36
—76
80
4,0
Hieraus ergiebt sich folgende Scale des Verhältnisses derStromstärken zu den Ablenkungswinkeln für den Fall, dass dieDrabtwiuduugen sich im magnetischen Meridiane befinden: