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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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428 Sachregister.

diesem eigenthümlichen , höchst merkwürdigen Verhalten. Unterdie wichtigsten, von ihm entdeckten Tlmtsacbcn gehört, dassStanniolstreifen in Salpetersäure von 1,5 spec. Gewicht selbst imSieden nicht angegriffen werden; werden sie herausgezogen undan der Luft gehalten, seihst in trockner oder in Wasserstoffgas,so beginnt die Oxydation bald an einem Puucte und verbreitet sichvon da über die ganze Fläche. Rostfreies Kiscnfeilicht wirdvon dieser Säure nicht angegriffen, wie man schon früherwusste, aber selbst wenn cs damit benetzt ist und dann Was-ser zugegossen wird, bleibt cs blank. Werden Eisenspähu-chen vorher über einer W'eingeistlainpc bis zur Bläue erhitzt,so greift weder concentrirte noch verdünnte Säure sic an. Er-hitzt man das eine Ende eines beliebig langen Eiscndralits biszum Anlaufen in einer Wcingcistfluinme und senkt dieses Endezuerst iu verdünnte Salpetersäure, so wird weder dieses, nochauch das andere, später cingcsenkte Ende des uingebogencnDrahtes angegriffen; der ganze Draht ist passiv, doch wirddas andere Ende, wenn zuerst für sich ciugctaucht, ange-griffen. .Merkwürdig ist, dass ein auf diese Weise passiv ge-machter Eiseudraht alle andere, ihn berührende und mit ihmeingetauchte gleichfalls passiv macht. Letztere Erscheinungenhören iudess mit stärkerer Erhitzung der Säure auf. Bringtmau einen Eisendraht mit einem Platindrahte in metallischeBerührung und taucht deu PIntiudraht zuerst, dann den Ei-sendraht in die Säure, so ist dieser passiv; berührt mau pas-siven Eisendraht ausser der Säure mit einem Platindrahte, letz-teren wieder mit einem Eisendrahte, so zeigt sich dieser, iudie Säure getaucht, gleichfalls passiv, und eben dieses ist derFall mit den beiden Enden eines Eisendrahtes, dessen einesEnde einige Linien tief in Platin - oder Goldsolution getauchtwar. Uebrigeus verlieren die Eisendrähte ihre Passivität durchverschiedene Ursachen, namentlich Erschütterung und Berüh-rung mit activeu Metallen. Der Zusammenhang dieser Er-scheinungen mit dem elektrischen Verhalten geht aus folgen-dem Versuche hervor. Bringt man Salpetersäure von 1,36 spec.Gew. in den Kreis einer Volta’schen Säule so, dass ein Pla-tindraht vom negativen Pole in sie taucht, ein Eisendraht abererst in dieselbe getaucht und dann mit dem positiven verbun-den wird, so verhält sich letzterer ebenso activ, als wenn ermit dem Pole verbunden zuerst eingesenkt und dann die Kette