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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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440 Sachregister.

petersäure und Pliospliorsäure zeigen; auch treten sie nur beiAnwendung des Eisens als positiver Elektrode auf, in sehr ge-ringem Grade auch beim Kupfer.

Endlich reihen sich hieran noch folgende Erscheinungen. Um-wickelt man einen gewöhnlichen Eisendraht mit dünnem Platin-draht und senkt ihn als positive Elektrode in verdünnte Schwe-felsäure, in welche zugleich die negative Platiuelcktrodc geleitetist, so entwickelt sich am uingewundeueu Platindrahte gar keinWasserstoffgas und an der negativen Elektrode nur wenig;wird aber dann die Kette geöffnet, doch so, dass der umwun-dene Eiseudraht in der Flüssigkeit hleiht, und wartet man solange, bis sich Wasserstoffgas am Platindraht entwickelt, sowird heim Wiederschlicsscn der Kette auch am negativen Pol-drahte Wasserstoffgas frei, was jedoch nach einiger Zeit wie-der aufhört. Ueberzieht mau einen gewöhnlichen Eisendrahtmit Bleihypcroxyd dadurch, dass mau ihn 30 Secitnden langals positive Elektrode in eine concentrirte Lösung von Blci-zucker taucht und dann mit Wasser ahspült, uud senkt manihn daun als positive Elektrode einer einfachen Säule in ver-dünnte Schwefelsäure, so dass ein Theil des nicht mit Hyper-oxyd überzogenen Drahtes von der Flüssigkeit umgehen wird,so entwickelt sich kein Wasserstofl'gas au der negativen Pla-tiuelcktrode, selbst dann nicht, wenn man auf die so eben an-gegebene Weise die Kette öffnet und dann wieder schliesst.lndcss beginnt die Wasserclektrolyse sogleich, wenn man denpräparirten Draht mit einem sehr oxydirharen Metalle berührt,ausser mit Eisen, welches danu sehr bald gleichfalls passiv wird.Die eigenthümliche Wirksamkeit des so präparirten Drahtes dauertiudess nur so lange, bis in kurzer Zeit das Hyperoxyd aufge-löst ist, worauf daun der Draht sich wie ein gewöhnlicherverhält. Ist der präparirtc Eisendraht als positive Elektrodemit dem einen Ende in ein Uuecksilhernäpfchen, mit dem an-dern in die Säure eingetaucht, uud senkt man eine beliebige.Menge gewöhnlicher Eisendrähte bei fortdauernd geschlossenerKette zuerst in das Quecksilber, danu iu die Säure, so werdenulle gleichfalls negativ, wie der Versuchsdraht. Nimmt manstatt der Eisendrähte andere Drähte von Kupfer, Zinn, Cad-mium u. s. w., so zeigt sich lebhafte Gasentwicklung au dernegativen Elektrode. Auffallend hierbei ist, dass das Bleihy-peroxyd, eben wie das .Silberhyperoxyd, noch mehr als das Pia-