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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Passivität.

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Eisenelektrode und dann beide wieder entfernt; doch dauertdie dann cintretende Wasserzersetzung' nicht lange und derPassivitätszustand tritt wieder eiu. 2) Wcuu inan die geschlos-sene Kette au irgend eiuer Stelle auf einige Augenblicke öff-net, so tritt beiin Wiederschliessen Wasserzersetzung ein, dieaber gleichfalls bald wieder aulbört. 3) Wenn man die Eiscn-elektrodc in der Flüssigkeit mit einem oxydirbaren Metalle, alsZink, Zinn, Eisen, Kupfer oder selbst Silber, berührt; auch die-ses dauert nur wenige Secunden. 4) Wenn man beide Qucck-silbernäpfehen durch einen etwa 3 Z. langen und 0,5 Eiu.dicken Kupferdraht verbindet und diesen nach einigen Secundenwieder entfernt; auch dieses dauert nur kurze Zeit. 5) Wennman den Eisendrabt, ohne ihn aus der Flüssigkeit zu bringen,lebhaft bewegt.

Hierzu kommen noch folgende beaehtenswerthe Erscheinun-gen. Wird die Eisenelektrode vorher in einer Säure oxydirtoder vor dem Schlicsscn der Säule in die Zersctzungszclle ge-taucht, so findet beim Schlicsscn Wasserstoffgasentwicklungstatt, die jedoch bald aufbört. Wird der erwähnte Kupferdrahtbis 6 Zoll verlängert, so zeigt sich geringe Wasserstolfgasent-binduug an der negativen Elektrode und nimmt zu mit derVerlängerung des Drahtes bis zu 16 Fuss, bei noch grössererVerlängerung dauert es einige Zeit, bis nach hergestellter Ver-bindung der Huecksilbernäpfeben durch den Kupferdralit Was-serstoifgas an der negativen Elektrode sich entwickelt, die nacheinigen Secunden wieder aufhört, nachher wieder beginnt undin diesem Wechsel einige Zeit beharrt; ist endlich der Ku-pferdraht etliche hundert Fuss lang, so zeigt er gar keinenEinfluss. Uebrigcns lässt sich bei diesen für die Theorie wich-tigen Erscheinungen schon im voraus vermuthen, was auch dieErfahrung vollkommen bestätigt, dass die Länge und Dicke derKupferdrähte mit Rücksicht auf die Wirkungskraft der ge-brauchten Säulen sich wechselseitig bedingen und dass die Er-scheinungen bei Drähten von anderen Metallen verschiedensind, weil cs auf das Mass des Widerstandes ankommt, welchensie dem elektrischen Strome entgegensetzen. Enthält die Zer-setzungszellc Salzsäure, Brom-Iod-KIuor-Wasserstoffsäure, odereine Lösung von Kochsalz, Bromkalium, Iodkalium oder irgendein Haloidsalz, so linden die Erscheinungen nicht statt, die sichausser der verdünntet! Schwefelsäure noch in verdünnter Sal-