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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Phosphorescenz. 451

Ceutimetern über das Austerschalenpräparat kinstrej<;ken underhielt sowohl hierdurch, als auch wenn dieses in Abständenvon 1, 5, 20, 30 Centim. geschah, Phos^ihorescenz, die jedochmit der Entfernung schwächer wurde. Wird über gin \venigerregbares solches Pulver der elektrische Funke in der Ent-fernung von etlichen Decimetern kiugeleitct, so ist das jthos-phorische Licht anfangs schwach, nimmt aber zu hei der Wie-derholung der Schläge, und zugleich bemerkte man dabei eiueVermehrung des Geruchs nach Schwefelwasserstoffgas, , was aufeine vermehrte Zersetzung deutet. Der Einfluss der Schirmeergab sich aus folgenden Versuchen, wobei das mit frisch ge-glühten Austerschalcu gefüllte Schälchen sich stets in 2 Cen-timeter Abstand von den Kugeln befand, zwischen denen derFunke übersprang, der Beobachter aber im dunkeln Zimmerdie Äugen so lauge verschlossen hielt, bis er den Knall des‘Funkens gehört hatte. Der frei über den Phosphor hinstrei-chende Fuuke erregte ein starkes Leuchten; als eine 3 Millim.dicke Glasplatte dazwischen gebracht war, zeigte sich ein sehrschwaches Leuchten, noch schwächer bei einer 8 Millim. dicken,obgleich von sehr durchsichtigem Glase,; selbst eiue nur 1 Mil—lim. dicke Glasplatte uud eine 0,5 Millim. dicke Platte Glas-papier (dünne Tafel von Gallerte) gab schwache Phosphoresceuz.Eine 2 Millim. dicke Tafel rothes (mit Kupferoxydul geßirbtes)Glas benahm dem Funken alle Licht erregende Kraft, violettesdagegen verhielt sich wie ungefärbtes, blaues wirkte schwä-chender als violettes, gelbgrüues dagegen wie rothes. Becque-rfl verfertigte demnächst zusammengesetzte Platten aus zweiSubstanzen, die an ihren Rändern so zusammengekittet waren,dass ihre beiderseitigen Flächen in derselben horizontalen Ebenelagen; sic wurden so auf die Schälchen gelegt, dass die Linieihrer Verbindung mitten zwischen den Kugeln des Entladersmit der Richtung des Funkens rechte Wiukel bildete. BeiAnwendung einer 3,65 Millim. dicken Glasplatte und einer 5,953Millim. dicken Bergkrystallplatte war das Pulver unter der Glas-platte fast dunkel, unter der Bergkrystallplatte weit stärker leuch-tend ; das Leucliteu verschwand bald und tlieilte sich vorherder dunklem Hälfte etwas mit. Die Wiederholung des Ver-suchs nach Umdrehung der Platte gab ein gleiches Resultat;die Grenze zwischen der dunklen und leuchtenden Hälfte warScharf. Bei der Anwendung einer aus 3,55 Millim. dickem

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