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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Polarisirung.

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wenn man die Drähte nach aufgehobener Verbindung mit derSäule stundenlang iu der Säure steben lässt. Wartet mau, bisdie Nadel wieder auf ihren NuIIpunct zurückkommt, trennt mandie Drähte daun vom Galvanometer und verbindet mau siedemnächst abermals mit diesem, so tritt ein zweiter Stromein, welcher an Stärke zunimmt, wenn mau eiuige Zeitbis zum Wicderscbliesseu verstreichen lässt, und dieses kannman sogar mehrmals wiederholen. Golddrähte erzeugten einestärkere Abweichung der Nadel, als Platindrähte, Eisendrähte,versilberte Kupferdrähte, auch Zink und sonstige Metalle inKalilösung wurden gleichfalls polarisirt. Hiernach verwirft erBecquerel’s Hypothese und auch die Ansicht, als könnten dieElemente des zersetzten Wassers an den Elektroden haften undden Strom erzeugen, weil dieser auch daun entsteht, wenninan dcu negativen Poldraht, durch welchen der Strom derSäule gegangen ist, mit einem ungebrauchten vertauscht, sodass an diesem unmöglich Wasserstoff haften kann. Gegenjene Hypothese entscheidet ferner der Umstand, dass nach auf-gehobener und daun wieder hergcstelltcr Verbindung mit demGalvanometer aufs neue ein Strom entsteht. Nach seiuer An-sicht erleiden daher die Elektroden eine der Passivität des Ei-sens ähnliche Veränderung. Leitet mau einen zum Zersetzenhinlänglich starken Strom einige Zeit durch Salzsäure- oderSchwefelsäure-Hydrat in der gebogenen Röhre und senkt mandemnächst die Platindrähte eines Galvanometers in die Schen-kel der Röhre, so gewahrt man einen elektrischen Strom vonentgegengesetzter Richtung, ja dieses erfolgt seihst dann, wenumau die ursprünglichen Elektroden heibehält, aber ihre Stelluugin den Schenkeln wechselt, woraus unverkeunbar die Polarisa-tion dieser und vcrmuthlich auch anderer Flüssigkeiten hervor-geht. Bringt man die Elektroden, welche eiuige Zeit zur Zer-setzung durch die Säule gedient haben, iu neue Säure, so zeigtsich auch ihre Polarisation durch den entstehenden Strom.Beide Polaritäten siud nach der Beschaffenheit der Flüssigkei-ten ungleich; bei der Salzsäure ist die der Flüssigkeit diestärkere, hei Schwefelsäure die der Krähte; die Kauer des po-laren Zustandes scheint hei heideu gleich zu seyu, doch sindhierüber die Thatsachen noch nicht genügend ermittelt, eben-so wenig als die Leichtigkeit, womit Metalle und Flüssigkei-ten polarisch werden. Weil so schwache Ströme, welche Was-