Schall
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nach Theorie. 495- angewandt auf das Stethoskop. 497. und Mi-krophon. 498. Intensität und Dauer des Schalles. IX. 1298. Wahr-nehmung des Schalls. VIII. 500. Umfang der wahrnehmbaren Töne.502. Theorie der Undulationen. IX. 1269. Geschwindigkeit in derLuft. 1283. in festen und flüssigen Körpern. 1286.
Zus. Ueber die Schalllehre iu ihren verschiedenen Zwei-gen sind nicht unwichtige neue Untersuchungen hinzugekommen;da aber das Ganze nicht wesentlich dadurch umgestaltet wor-den ist, so werden der nüthigen Kürze wegen Andeutungen derhauptsächlichsten genügen. Page und Delezenhe 1 gewahrtenTöne, welche durch elektrische Ströme zwischen den Schen-keln eines Magnetes erzeugt wurden, überzeugten sich aberbald, dass diese Ursache nur eine scheinbare sey. Dass Stahl-stäbe, nach Art der Stimmgabeln gebogen, stark tönen, da-von kann man sich schon durch Versuche mit den Lamellen,, woraus die Magnete bestehn, überzeugen. In neuester Zeit hatman gekrümmte Stahldrähte statt der Glocken auf Thürmen inAnwendung gebracht, weil sie weit wohlfeiler sind und wegengeringeren Gewichts die Gebäude weniger beschweren. In denSchlaguhren gebrauchte man schon seit längerer Zeit solchehclltöuende Stahldrähte. Am fleissigsten hat SAVART bis anseinen Tod die von ihm stets mit grossem Eifer bearbeiteteSchalllehre zu erweitern gesucht. Unter seine neuesten For-schungen gehören die über die eigentliche Beschaffenheit derSandanhäufungcu auf schwingenden Flächen 1 2 3 und über die so-genannten Stösse J . Nicht minder thätig auf diesem Gebietewar Caignard - Latour. Von ihm verdienen vorzugsweise er-wähnt zu werden die Untersuchungen über longitudinale Schwin-gungen einer Wassersäule 4 und über das Organ der Men-scheustimme. Durch Versuche mit Röhren, in denen die Stimm-bänder und das Organ der Epiglottis künstlich nachgebildetwar, ergab sich, dass der Ton, welcher durch die künstlicheStimmritze hervorgebracht worden war und durch einen Luitstromzur zweiten Stimmritze gelangte, modificirt und der menschlichen
1 Bibi. univ. de Geneve. T. XVI. p. 398. 406. Vergl. PoggendorffAnn. Bd. LXIII. 8. 530-
2 Ann. de Chim. et Pbys. T. LXV. p. 337.
3 L’Institut. 1839. p. 462. 1840. p. 6. Vergl. hierüber Rübkk inDove’s Repertorium der Physik. Berl. 1839- Bd. III. S. 1 ff.
4 Ann. de Chim. et Pbys. T. LXVI. p. 280.