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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Sachregister.

Stimme ähnlicher wurde. Selbst wenn die erste Stimmritzekeinen Ton gab, kam derselbe durch Hinzufiigen der zweitenzum Vorschein , obgleich er durch diese letzte allein nicht er-zeugt wurde 1 . Wenn K. F. S. LiscoviUS 2 faud, dass dieWeiten der Mundhöhle nicht im gleichen Verhältniss zur Tiefeder Töne stehn, als dieses bei bauchigen Gläsern gefundenwird, so liegt hiervon die Ursache einfach in dem Umstande,dass der Ton im bauchigen Raume des Glases erzeugt wird,hei der Mundhöhle aber, durch die Stimmritze bereits entstan-den, vorhanden ist.

Die ausführlichsten und gehaltreichsten Untersuchungen überSchwingungen elastischer Membranen mit Beziehung auf dieStimmen der Menschen und Thiere hat Jon. Müller 3 ange-stellt; sie schlossen sich an die von Biot , CAIGNARD - Latourund Henle gemachten Versuche, das Stimmorgan durch ela-stische Membranen nachzubildcn, au und können hier wegenihrer Ausführlichkeit nicht vollständig mitgetheilt werden, viel-mehr gestattet der Kaum nur einige der wesentlichsten That-sachen herauszuheben. Unter die Hauptvcrsuchc gehören die-jenigen, welche er mit Streifen einer dünnen Membrane vonKautschuck anstclltc, die er über die Mündung eines Rohrs ineinen Rahmen so spannte, dass eutweder der Luftstrom durchden schmalen Rauin zwischen den beiden Seiten des Streifensund des Rahmens, oder zwischen dem die Hälfte der Rohröff-nung schlicssenden Streifen und einem die andere Hälfte schlies-seuden festen Deckel, oder endlich zwischcu zwei die beidenHälften verschliesscudeu Streifen durchgiug. In diesen Fällenbildete der Apparat eine Mundharinonica mit elastischen Mem-branen; indess gab auch ein über die Oeßuung eines Rohrsgespannter schmaler Streifen Kautschuck ciueu Ton, wenn erdurch einen perpendiculär gegen den Rand oder schräg vonder Mitte aus gegen ihn gerichteten, durch ein kurzes Röhr-chen geblasenen Luftstrom in Schwingungen versetzt wurde,

1 L’Institut. 1843. N. 482.

2 Poggendorff Ann. Bd. LVIII. S. 100. V'ergl. über die Weite derLabialpfeifen Müller cbend. Bd. LX1II. S. 380.

3 Handbuch der Physiologie des Menschen u. s. w. 1840. Bd. II.S. 149 bis 245. Vergl. Ueber die Compensation der physischen Kräfteam menschl. Stiuimolgan. Berl. 1839.