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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Schall.

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so ist der Tou höher, geht sofort iu den normnleu Uber undwird heiin schwachen Nachklingcu wieder höher. Die Ursacheder anfänglichen Erhöhuug des Tones liegt wohl ohne Zweifelhei den Saiten uud rcrmuthlich auch hei den Stimmgabeln iuder stärkeren Anspannung, die Erhöhung beim späteren Nacli-kliugen dagegen durfte wohl in den stark verminderten Excur-sionen, den kleineren Schwingungsbogen zu suchen seyn, wel-che, als pendelartig, bekanntlich in kleineren Zeiten vollendetwerden. Bei den Zungennppnrnten lindet das Nachtönen nichtstatt, denn mit dem Aufhören des Luftstromes verschwindetder Ton augenblicklich. Soferti aber die mein brauen förmigenelastischen Zungen un beiden Enden befestigt sind, müs-sen sie eine mit der Stärke des Luftstromes wachsende Span-nung erhalten, woraus daun die Erhöhung des Tones vonselbst folgt; bei starren Zungen lindet die Befestigung nur aueiuem Ende statt, und hiermit lallt die Hauptbedinguug weg,ihr Verhalten aber erfordert eine ausführlichere Untersuchung,als hier gestattet ist, dehn es hat allerdings seine Richtig-keit, dass der Tou einer Zungeupfeife mit Windrohr durchstärkeres Anbluseu hernbgeht, bei einer gemeinen Muudharmo-nica, einem flachen Bleche mit messingnen Zuugcu aber gehtim Cücgenthcil heim stärkeren Anblasen mit dem Munde derTou bis zu einem ganzen Tone in die Höhe. Eine Erklärungdieser widersprechenden Erscheinungen weiss ich nicht anzu-geben.

In spcciellcr Beziehung aul die Stimme der Menschen be-nutzte MÜLLER die im Wörterbuche nicht berücksichtigten Un-tersuchungen von Mayo ', Malgaigse 1 2 3 , Bishop 3 und Lehfeldt. 4 ;die vorzüglichste Beachtung verdienen aber seine eigenen Er-weiterungen dieses Problems, wovon hier eine kurze Uebcr-sicht wohl unerlässlich ist. Die Resultate stützen sich aufVersuche, welche er mit ausgeschnittenen menschlichen Stimin-werkzeugen anstellte, wobei er die Verengerungen uud Er-weiterungen der Stimmritze, wie sic. im Leben durch dieMus-

1 Outlin es of human physiulogy.

2 Archiv, gin. de Medic. N. 25.

3 Lond. and Edinb. Phil. Map. N. 53. 54. 55. T. IX. p. 201. ;269. 349.

4 Dissert. de vocis formatione. Berol. 1835.