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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Sachregister.

Verlängerung der Rühre zu, bis zur Untcroctave, und sprangdann auf den ursprünglichen Grundtun zurück. Ansatzrohrund Windrohr vereint, die übrigens hei der Menschenstiinmedurch den Raum vor den unteren Stiminenbäudern und die Luft-röhre mit den Bronchien gegeben sind, compensiren sichnicht, sondern wenn die Tonhöhe durch das eine gegebenist, wird sie durch das andere verändert, bis die gegensei-tigen Einwirkungen gleich sind. In Beziehung auf den Ur-sprung der beim Pfeifen mit dem Munde, beim Home 11 . s. w.erzeugten Töne tritt MÜLLER den im Werke enthaltenen An-sichten völlig bei. Hinsichtlich des Ursprungs der Zungentöncerklärt er sich gegen die Ansicht, als liege die Ursache inden Unterbrechungen des Luftstromes, wie hei der Sirene, suchtdieBe vielmehr in den, wenn auch an sich unwahmehinbareu,Vibrationen der Zungen. Wenu Andere, namentlich Weber,die schwingende Luftsäule als eigentliche Ursache des Tüneusangeben, so sprechen diese von dem starken, klangvollen Tone,der nur durch longitudinale Schwingungen der Luftsäule imRohre entstehn kann, die aber, gleichsam als secundäre, ihrenUrsprung den Schwingungen der Zungen verdanken. Dabeihebt MÜLLER den bedeutenden Umstund hervor, dass die Tüueder elastischen Membranen durch stärkeres Anblaseu merklichiu die Höhe gehn, statt dass sie bei starreu Zungen dadurchetwas tiefer werden. Die Ursache hiervon setzt er nachWahrscheinlichkeit darein, dass die stärker strömende Luft durchfortdauernde Einwirkung der Membrane eine mehr beschleu-nigte Bewegung mitthcilt, indem sie aus dem Strome gelangtund bei der Rückschwingung keine volle Excursion beendigt,sondern vor deren Vollendung wieder zurückgetrieben wird;dagegen sollen starre Zungen durch schwaches Anblasen nichtin ihrer ganzen Länge zum Schwingen kommen und dahereinen höheren Ton gehen. Zur genauen Feststellung desThatsächlichen muss ich bemerken, dass W. Weber *, auf wel-chen sich Müller beruft, zwar vollkommen Recht hat, wenner sagt: eine nachklingende Stimmgabel und Saite geeilt etwasin die Höhe, allein hiervon lässt sich kein Schluss auf cineuplötzlichen starken Impuls machen denn wenn mau eine Stimm-gabel heftig auschlägt oder eine Saite stark stösst oder zerrt,

1 Poggendorff Ann. Bd. XIV. S. 402.