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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Sachregister.

gleich sie bei 0° und 100° völlig übereinstimmeu, dennochbei höheren Wärmegraden von einander abweichen. Durchdirecte Aufforderung fand sich J. J. Pierre 1 bewogen, diesesProblem genauer zu untersuchen, und wählte hierzu dreiPaar Thermometer, wovon jederzeit das eine ein Gefäss vonKrystallglas, das andere von gemeinem Glase hatte. Bei derVerfertigung derselben füllte er die vorher oberflächlich als ge-nau calibrirt befundenen Röhren mit Schwefelsäure, um etwavorhandenen Schmutz zu entfernen, und reinigte sie hernachsorgfältig, ein einpfchlenswerthes Verfahren, wenn man nurdafür sorgt, dass ulle Feuchtigkeit völlig wieder entfernt werde.In die Röhren brachte er dann einen massig lungen (luccksil-berfaden und theilte mittelst einer mit Mikrometerschraube undMikroskopen verseheneu Theilmaschine den Raum, welchendieser Faden ciuuuhm, iu zehn gleiche Theile, bis die Röhrein ihrer ganzen Länge so getheilt war, iudein das obere Endedes Ouecksilberfadcns stets genau au die Stelle gebracht wurde,welche vorher das untere eingenommen hatte. Diese Stellenhczeichnete er anfangs mittelst eines feiuen Pinsels durch einenschwarzen Strich, überzog dann die Röhre mit Aetzfirniss(Bd. IV. S. 519), gravirte in diesen die Theilung und vollzogdie Aetzuug mit Flusssäuredampf, weil man hierdurch feinereStriche erhält, als mit flüssiger Säure. Obgleich hierdurchschon grosse Genauigkeit erreicht wird, so verfertigte er den-noch ausserdem nachher eine Correctionstabelle, indem er(luecksilberfäden von ungleicher Länge in der Röhre bewegteund die Theilungen muss, welche sie an den verschiedenenStellen der Röhre ciunahmen. Von den Thcilen auf der Röhregaben ungefähr 3 einen Centcsimalgrad. Für die Rcductiondes Siedepunctes auf den Barometerstand von 0,760 Met. nahmer an, dass 26,7 Mithin. Unterschied des Barometerstandes1® C. gehen. Bei dcu zur Vergleichung augcstellten Versuchenfand er die bekannten Erfahrungen über die Veränderung desGefrierpunctes bestätigt, und ich möchte in dieser Beziehungdie allgemeine Regel feststelleu, dass es räthlich sey, vor derAnstellung beabsichtigter Messungen zuerst die Thermometerbis zum Sicdepuncte zu erhitzen, insbesondere wenn sie vor-

1 Ann. de Chim. et Pbys. 3me Ser. T. V. p. 427. PoggendorffAnn. Bd. LYU. S. 553-