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2. Wasscrvertheilung. d. Zuflüsse z. Adriat. Meere.
ßercr, ein Theil der Schwel; und Tirols, sendet demselben seineGewässer zu.
Von Südost an gerechnet ergießen sich nur kleine Bäche indasselbe, unter denen der Lruieto, der bei Cittanova mündet, deransehnlichste ist.
Bedeutender ist der Isonzo. Er entspringt am Terglou inden Krainer Alpen, nimmt außer mehreren Bächen von beidenSeiten nur von der linken her die größeren Gewässer aus, derIdria, aus der Gegend der gleichnamigen, durch ihre Quecksilber-Bergwerke berühmten Stadt, und der zwischen dem BirnbaumerWald und Adelsberg (wo die merkwürdigen Höhlen sind) ent-springenden wippach mit dem weiter von Süden herkommendenHoigk. Er mündet unter dem Namen Stobba an der PuntaStobba zwischen Monfalcone und Aquileja. Der in Osten desPoigk und des Javornik-BergcS liegende, durch seine periodHheAb- und Zunahme merkwürdige Zirknitzer-See wird nicht, wieandere Gebirgs-Seen, von einem durchgehenden Flusse als Erwei-terung desselben gebildet, sondern ist eine isolirte, aus innerenQuellen und von kleinen Bächen genährte Waffecmasse ohne sicht-baren Abfluß.
Dem Gebiete des Tagliamento schickt Teutschland aus denKrainer Alpen nur das Flüßchcn Fclla zu, das unter Malborgetbei Ponlebba in das Venetianische Gebiet tritt. Die lpiave er-hält keine Zuflüsse von Teutschem Boden.
Dagegen entspringt die Drcnta in dem südlichsten Theile derTiroler Alpen bei Pergine, läuft gegen O. durch das Val Sugano,und verläßt den Teutschen Boden oberhalb des VenetianischcnOrtes Primolano.
Die Lisch.
Der größte Fluß, den Teutschland dem Asiatischen Meeregiebt, ist die Lisch (Adigc). Sie entspringt in der großen, dasOber-Jnnthal in Osten begleitenden Kette, zwischen Griankopfund Grianplatten am Rattenberge, wird bald verstärkt durch großeZuflüsse von der großen, in Osten ihrer Quelle liegenden Glet-schcrrnqsse Hochglockenthurm und Weißkugel, dann auf ihrem wei-