2. Wasservertheilung. c. Zuflüsse z. Schwarzen Meere. 75
einen andern weniger bedeutenden bei Roveredo. Bei Borghettatritt sie in das Venetianische Gebiet.
In Westen des Etsch - Gebietes geben die Tiroler Alpendem Adriatischcn Meere noch ein Paar nur kleine Zuflüsse: dieSarca, die aus den Gletschern deS Piscanna, durch den ihr südl.zufallenden Arno und mehrere Sei'tenbäche verstärkt, hecabkömmt,und unterhalb Arco sich in den Lago dr Darda ergießt, dessenoberes Ende noch zu Tirol gehört. Der zweite Bach, Lhjcsc,kömmt aus den Gletschern des Monte Pizzo, erhält aus einigenNebenthälern Zuflüsse, und bildet an der Gränze Tirols den klei-nen Lago d'Idro, aus welchem sie dem Oglio und mit diesemdem Po zufällt.
Zum Gebiete deS Po gehören noch die demselben aus demCanton Tessin zufließenden Gewässer. Diese sind die kleinenBäche, deren einer von Colla, der andere von Jsone dem Seevon Lugano zufallen; dann der Tcffiii: dieser entspringt an derhöchsten Alpenkette zwischen dem Disruthcr Berge und dem Grics,geht durch das Thal von Leventina, und ergießt sich in das nörd-liche Ende des Langen - Seeo (Lago tNaggiorc), nimmt aber zu-vor l. den Blcgno von La Greina und die Nucsa vom Bernardinauf. Neben ihm r. fällt die vcrnooca, und weiter gegen Westendie Maggia in den See. Diese entspringt oben am Thale La-vizzara, nimmt r. die Aovanna aus dem Thale Cavcrna undweiter unten die Melezza auf. Der Abfluß des Langen-Sees, inwelchen sich auch der von Lugano ergießt, ist der dem Po unterPavia zufallende Tcsim.
v.
Gcviet des Schwarzen Meeres.
Der Inn und die Donau.
Der Inn.
Nicht nur weil unter allen Zuflüssen der Donau, der Innwit seinem Gebiete dem des Adriatischen Meeres am nächsten^8t, sondern auch und vornehmlich, weil der Inn eigentlich derwahre Hauptstcom des Donaugcbietes, von weit erhabenerem Ur-