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Teutschland nach seiner natürlichen Beschaffenheit und seinen frühern und jetzigen politischen Verhältnissen / von K. E. A. v. Hoff
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106 II. Natürliche Beschaffenheit.

Iabiruk, iliuhlcnbach, Werkbach, Dobrabach, Brodlandcrbach undButkowitz. Nahe bei seiner Mündung besteht eine sich kreuzendeEanal- und Flußgraben-Verbindung längs der Oder aufwärts.Eine Meile unter Ohlau kömmt gleichfalls r. der Floßbach zurOder; dann in Breslau l. die Ohlau. Diese quillt in den Bergenvon Münstecberg, geht nordwärts bis Strehlen, dann nocdöstl.dicht an Ohlau vorbei, und von da fast parallel und ganz naheder Oder zur Mündung. Eine halbe Meile unter Breslau mün-det l. die Lohe, aus der großen und kleinen, so wie aus mehre-ren Bächen um Nimptsch und Reichenbach gebildet, die sich beiBohcau vereinigen; ihr fällt sodann noch r. die Surowka zu.Eine halbe Meile tiefer erhält die Oder l. den großen Zufluß derweiflritz. Den Hauptzufluß derselben giebt die Hella, die unweitGnadenfrei im Reichenbacher Kreise entspringt, durch Neichcnbachstießt, sich unter Schweidnitz mit dem Schweidnitzer Wasser l. ver-stärkt; dann unweit Krieblowitz bei Marschall Blücher's Grab r.das Schwarzwasser aus der Zobtenbergs-Gruppe aufnimmt, undsich zwei Meilen tiefer mit dem Striegauer Wasser vereinigt. Die-sem letzter» kömmt r. der Holonitzbach von Hohen Friedberg zu.Diese sämmtlichen Bäche erhalten vereinigt den Namen weiflritz.Dicht unter ihrer Mündung in die Oder nimmt diese c. die wcidaauf, aus den Fürstenthümecn OelS und Wactenberg kommend,und verstärkt durch den Studnitzback von Neichthal, die Schwierst,die Oelse und den Bach von Juliusburg und Sibyllenort. Vondiesem Puncte an ändert die Oder zuerst ihre Richtung, und fließtim Bogen nach W- über Auras und Dihrnfurt bis Eine Meileöstl. von Parchwitz, wo sie sich gerade nach Norden wendet. Aufdiesem Striche besteht ein Eanal, der das nahe an der Krüm-mung l- mündende Schwarzwasser mit der weiflritz nahe bei ihrerMündung verbindet. Zwei Meilen oberhalb Glogau lenkt derStrom wieder in die westnördliche Richtung ein, und bei Beuthenan der Oder wieder in die »ach N. bis gegen Saboc an derGränze von Schlesien, wo er sich wieder fast ganz gegen W.wendet, und Gränzfluß zwischen diesem Lande und der Lausitzwird. Bei Erossen nimmt er l. den Dober auf. Auf dem gan-zen Wege von der Mündung der Weistritz bis zu der des Bobcr