2. Wasservertheilung. <1. Zuflüsse z. Baltischen Meere. 109
r. die widawka auf, und unter Dombie den Nc,, der ihrem bisdorthin nördlichen Laufe die Richtung gegen Westen und ihr zu-gleich die Schiffbarkeit giebt; in dieser Richtung tritt sie bei Pei-scrn in die Provinz Posen, wo ihr l. die proona, als Gränzflußzwischen dieser Preußischen Provinz und dem Königreich Polen, zu-fällt. So geht sie weiter bis Schrimm, und wendet sich dannnordwärts nach Posen. Auf diesem Wege, bei MoSzyn, findeteine Verbindung durch Eanäle statt zwischen ihr und der ihr tie-fer unten zufallenden Obra. Von Posen noch drei Meilen weitbleibt ihr der nordwärts gerichtete Lauf, dann wird die Richtungwieder westwärts, und in dieser Richtung, ungefähr vierzehn Mei-len fortgehend, tritt sie nach Aufnahm« der Odra l., zwischenSchwerin und LandSberg sich wieder nordwärts wendend, in dieNeumark Brandenburg, jetzt den Frankfurter Regierungsbezirk.Dort nimmt sie r. die Netze auf. Die Netze entspringt aus zweikleinen Seen bei Brdow in Masowien, fließt durch den Goplo-See, südl. von Jnowrazlaw und Bcomberg vorbei nach N. undNW. bis Rakel. Dort ist sie durch den Vrombcrgcr Lanal mitder Weichsel zwischen Thorn und Culm in Verbindung gebracht,wendet sich von da an gegen W. bis Uscz, dann nach S. bisEzarnikow, und dann wieder nach W.; tritt zwischen Filehne undDriesen in die Mark Brandenburg, und ergießt sich Eine undeine halbe Meile östl. von Landsberg In die Wartha, von Drie-sen an bis dahin einen Bruch an ihrem rechten Ufer bcspühlend,dessen Entwässerung durch Eanäle bewirkt wird. Bei Landsbergnimmt die wartha r. die Rladorv, und drei Meilen tiefer nochr. und l. mehrere Bäche, darunter l. den postum auf. Längsdiesem Striche ist sie von einem großen, mit mehreren Canälendurchschnittenen Bruch, dem warthabruch, begleitet.
Nach Aufnahme der wartha geht die Oder nach Nordwestbis in die Gegend zwischen Zehden und Odccberg. Auf dieserStrecke wird sie längs ihres rechten Ufers, wo ihr die Mictzcl ausden 6ccn von Soldin und die Schlipc zufallen, von niedrigen,dicht am Ufer hinziehenden Sandhöhen begleitet- Auf ihrer lin-ken Seite ziehen sich eben solche Anhöhen ihrem Laufe parallelhin, aber zwei Meilen von dem Strome entfernt, dessen ehema-