2. Wasservertheilung. e. Zuflüsse z. Teutschen Meere. 179
theils, ju, der gleichfalls Steinach heißt, bei Jgelshieb, dem höchstliegenden bewohnten Orte dieses Gebirges, entspringt, und durchden große Eisenwerke betreibenden Ort Steinach geht. Von dawendet sich der Mayn erst westwärts nach Lichtenfels, dann süd-westwärts über Staffelstein bis in die Nähe von Bamberg. Aufdiesem Wege empfängt er, außer kleinen Bachen von beiden Sei-ten zwischen Güßbach und Baunach, Eine Meile über Bambergr> die Itz und die Launach. Die Itz entspringt am Blcß imThüringerwalde, nicht weit von den Quellen der werra, nimmtl- die lvohlobäche und die Roden, letztere von Sonncberg her, auf,und r. die Lauter, fließt an Coburg vorbei durch den wegen sei-ner fetten Weiden gerühmten Jtzgrund. Unter Gleusen empfängtsie r. die Rodach aus den langen Bergen, südlich von Hildbur--hausen, mit dem von Hildburg kommenden Rreck, an welchemdas Saljwerk Lindenau liegt. Die Daunach, die neben der Itzin den Mapn fällt, entspringt am Haßberg, einem kleinen Höhen-zuge, der ihre Quelle von der der fränkischen Saale scheidet, sienimmt mehrere kleine Bäche auf. Bei Hallstadt fällt dem Maynl- der Lllernbach von Scheßlitz zu.
Durch Bamberg kömmt zum Mayn sein wichtigster Zuflußdie Regnih. Diese entsteht aus den beiden Rczat, der Schwä-bischen und Fränkischen. Die Schwäbische Rczat entspringt in deröstlichen Fortsetzung des Teutschen Jura bei Dettenhofen, südlichvon Weißenburg mit dem Beinamen im Nordgau; dort woRarl der Große eine Canalverbindung zwischen ihr und derAllmühl beabsichtigte. Sie fließt nordwärts über diese Stadt nachEllingen, wo sie r. den Atchbach aufnimmt, von da nach Plein-feld und Gmünd, wo sie sich mit der fränkischen Nezat vereinigt.Diese hat ihre Quelle in dem nördlichen niedrigen Arme desTeutschen Jura, bei Ober-Dachstätten, zwei Meilen nordwestlichvon Ansbach, und fließt durch diese Stadt und über Windsbachund Spalt nach Gmünd. Dort nehmen die beiden vereinigtenFlüsse den Namen Rednitz an, der bis Fürth bleibt. Die Rednitzläuft gerade gegen N. nach Roth, wo ihr r. der Bach gleichesNamens, und l. die Aurach zufällt. Oestlich von Schwabach em-pfängt st« r. die Schwarzach von Neumarkt, wo diese jetzt zu der
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