2. Wasservertheilung. e. Zuflüsse z. Teutschen Meere. 205
*>kzee die Insel Schouwcn in zwei Theile, und sondert den öst-lichen, Duwcland, von derselben.
Der südliche Arm der Scheide, der größere, wester-Scheideoder der Sond genannt, geht südlich von den Inseln Zuid-Devc-land und walcheren vorbei bei vliestingcn in das Meer. EinArm von ihm trennt Walcheren von Zuid-Beveland, und sichferner zertheilend, von letzterer die kleine Insel wolferodpk, undvon dieser die größere Noord - Bevclan?; er geht zwischen dieserund Walcheren zum Meere unter dem Namen vccrgat. Südlichvon der Wester-Scheide führt durch das Land Saaftingen einEanal nach Hülst, mit einer zweiten Ausmündung weiter westl.in die Scheide, und fortgesetzt bei Axel, wo eine neue und großeWasserverbindung in mehreren Zweigen nach Saß van Gent, Phi-lippine und Fort Mauriz statt findet, mit zwei Ausmündungenin den Sond. Endlich wird auch noch der südwestlichste Theilvon Seeland, Ladzand, zur Insel durch die von den Armen beiAxel nach Ostburg, und von daher nördl. zum Hond und südl.zum Fort Sluys gehenden Canäle, die sich bei diesem zu einergroßen Mündung, dem Zwin, vereinigen, der dort die Gränze gegenBelgien macht, und von welchem die schon erwähnte Canalverbin-dung nach Brügge u. s. w. ausgeht.