344 V. Geographisch-politische Darstellung Teutschlands rc.
back, mit den Herrschaften Lhrcnftls und Sahen waldcck und der i
Grafschaft Saag; die Grafschaft Lrbach. Im westlichen Theil« ^
die Fürstenthümer Simniern und Lauter», das Fürstenthum Zwei-brücke», Theile der vordem Grafschaft Sponheim (Arcuznach) und ^
die auf dem linken Ufer des Rhein liegenden Theile der ehemali- ^
gen eigentliche» Rheinpfalz (die Aemter Alzey, Neustadt und Ger-nierohcim).
In dem Zeiträume vom Lüneviller Frieden sind durch diesen,durch die Auflösung des Teutschen Reichs und durch die spätere»Friedensschlüsse folgende vormals freie Reichsländer mit dem Kö>nigreich Baiecn vereinigt worden.
1. Säcularisicte oder unter Baierschcr Hv.heit ferner in ihrenkirchlichen Verhältnissen bestehende geistliche Stifter oder Theilederselben: von Kurmaynz das Fürstenthum AschaffenbEvon Salzburg das Dorf Mühldorf, die Bisthümer Lainbcrg-würzburg, Lichstädt, Spepcr, Augsburg, Freising, Rcgcnsburg,Vassau, Theile von Fuld, Aemptcn, Lerchtolsgadcn, und dieAbteien St. Afra und Ulrich in Augsburg, St. Lnmieran,Mbcr- und Weder-Münster in Regensburg, Llchingen, Irsee,Ursperg, Raiserohcim, Roggenburg, wcttenhausen, Lindasevttobcurc» und Luchen».
2. Don vormaligen Besitzungen weltlicher Neichsstände: die Für«stenthümcr Ansbach und Baircuth, von Oesterreich die Mark'grafschaft Burgau und die Herrschaft Wasserburg am Bode»'ses, die Oesterreichische Grafschaft Falkenstein in der Rhein'gegend.
8. Vormalige freie Reichsstädte: Rcgcnoburg, Augsburg, klär»'berg, Ucrdlingcn, Rotcnburg an der Tauber, Meniniingcn, 2"''bau, Dinkelobühl, Schwcinfurt, Remptcn, windohcim,beuren, wcipcnburg im Nordgau, Spepcr; und die ehcn^lsreichsfceien Dörfer: Ulünster bei Donauwörth, OettelM^an der Tauber, Scnnfeld und Dochshcim bei Schweins»«^
4. Von vormaligen Neichsfürstcn und Grafen sind theils w>tihren sämmtlichen Besitzungen, theils mit einem Theile der-selben der Baierschen Souveränität unterworfen worden: die