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Teutschland nach seiner natürlichen Beschaffenheit und seinen frühern und jetzigen politischen Verhältnissen / von K. E. A. v. Hoff
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349
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V. Geographisch-politische Darstellung Teutschlands !c. 349

Eintheilung.

Hauptstädte.

Einwoh-

nerzahl.

6. Land-E. Kirchheim - Bolanden,

Kirchheim -

4 Eant. . ..

Bolanden

3113

7. L.-C. Kusel, 2 Eant. . . .

Kusel

2058

8. L--C. Landau, 2 Eant. . .

Landau

6044

9. L.-E. Neustadt (an d. Haardt),

Neustadt

5747

2 Eant.

Dürkheim

4150

10. L.-E. Picmasenz, 3 Cam. .

Pirmasenz

4990

11. L.-C. Speyer, 2 Eant. . .

Speyer

8000

12. L.-C. Zweibrücken, 3 Eant. .

Zweibrücken

7092

4.

Sachsen.

Das Königreich Sachsen gränzt in Süden an Böhmen, inOst und Nord an Preußen, in West an Preußen, Sachsen-Al-tenburg, Sachsen-Weimar, Sachsen-Mciningen, Reuß und Baiern.Die höchsten Theile des Erzgebirges bilden seinen südlichen Rand,und sein Boden verflacht sich von demselben gegen Norden biszum Anfange der großen Südbaltischen Ebenen, die im Säch-sischen Gebiete noch größtentheilS sehr fruchtbar sind. Der Haupt-fluß deS Landes Ist die Elbe mit den ihr aus dem Erzgebirge zu-fallenden Nebenflüssen.

Es besteht aus der alten Markgrafschaft Meißen, einemTheile der Markgrafschaft Obcrlausttz und des Voigtlandco. DasHaus Sachsen hat nicht nur nach dem Frieden zu Lüneville,und bei den durch die folgenden Friedensschlüsse und Verträgeangeordneten Umwandlungen im Teutschen Länder-Besitze keinfremdes Teutsches Gut an sich gezogen, sondern selbst einen gro-ßen Theil seiner alten Stammlande verloren. Die treue Anhäng-lichkeit dieses Hauses an dieselbe Sache, deren Unterstützung demHause Baiern einen verdoppelten Landbesitz verschaffte, entzog demHause Sachsen die Hälfte seines BesitzthumS. Es mußte nachdem Falle Napoleons den größten Theil der Lauschen, einen Theilvon Meißen, die vormaligen Kurlande und seinen Antheil an