V. Geographisch-politisch« Darstellung TeutschlandS rc. 355
Eintheilung.
Hauptorte.
Einwoh«
»erzähl.
k. Land-Drostei Aurich od. Fürstenth.Lstfriesland, mit 5 Städten, 12
Emden
11500
Aemtern u. 5 Patr.-G. . . .
Aurich
3220
0. Die Berghauptmannschaft Clausthal
Clau-thal
8859
oder Ober-Harz, 7 St., 1 Amt.
Cellerfeld
4051
Andreasberg
4100
6 .
würtemberg.
Königreich, gränzt in Süden an Baden, Hohenzollcrn, dmBodcnsee und Vaiern, in Osten ganz an Baiern, in Norden undWesten an das Großherzogthum Baden. Er besteht aus meistschönem fruchtbaren Lande, nur der, einen Theil de» Lande- durch-ziehende Bergrücken der rauhen Alp ist weniger fruchtbar. DieHauptflüsse sind die Donau und der Neckar.
Da- vormalige Herzogthum Würtemberg, wie es vor Auf-lösung deS Teutschen Reiches bestand, hat nach derselben einensehr bedeutenden Zuwachs an ehemaligen ReichSländcrn erhalten,die an seiner Süd- und Ostseite gelegen, zum Theil tief in seinInnere- eingriffen. Verloren gingen dagegen von älteren Be-sitzungen des Herzoglichen Hauses nur die Grafschaft Mönipel-gard und die nutzbaren Rechte in den auf Französischem Bodenliegenden Besitzthümern. Die neuen Erwerbungen des HausesWürtemberg seit dem Anfange des jetzigen Jahrhunderts sindfolgende:
1. Vormalige Neichsständisch« geistliche Stifter: das demHoch-mcisterthum deö Teutschen Orden- gehörend« FürstenthumMcrgcntheim, die Propste»» und Abteien Lllwangcn, Zrvie-faltcn, Rotenmünster, Söfflingen, Schö'nthal, Dberstenfeld, Nlar-garethhausen, Sciligkreuzthal und Lomburg. Ehemalig« rcichs-unmittelbare Stifter, die nicht unmittelbar an Würtembergkamen, sondern anderen Fürsten zur Entschädigung ange-wiesen , und in der Folge mit diesen Fürsten der Würtem-logischen Souverainetät unterworfen wurden, sind: Roth,
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