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Teutschland nach seiner natürlichen Beschaffenheit und seinen frühern und jetzigen politischen Verhältnissen / von K. E. A. v. Hoff
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376 V. Geographisch - politische Darstellung TeutschlandS rc.

Eintheilung.

Hauptorte.

Einwoh-

nerzahl.

3. Kreis-Direction Helmstädt, 5 Amts-

Helmstädt

6273

gerichke.

Schöningen

3120

Königsluttcr

3000

4 . Kreis-Dir. Gandersheim, 4 Amts-

Gandersheim

2300

geeichte.

Secsen

2266

5. Kr.-Dir. Holzminden, 5 Amtsger.

Holzminden

3180

6. Kr.-Dir. Blankenburg . . .

Blankenburg

3160 ^

17.

K a s s a u.

Gränzen: In Süden das Großherzogthum Hessen, von wel-chem größtenthcils der Lauf des Mayn und Rhein die Gränzebestimmen, und das Gebiet der freien Stadt Frankfurt, in Ostendieses Theile von Kur« und Großherzoglich Hessen und der Prell«ßische Kreis Wetzlar, in Norden die Preußischen Provinzen West-phalen und Rheinland, in Westen die letztere, wo von Bingenbis Coblenz der Lauf des Rhein Gränze macht. Die Mittedieses großentheilS fruchtbaren, sehr glücklich gelegenen und aufallen Seiten wohl zugerundelen Landes wird von der Lahn durch-strömt. Der Taunus und der Westerwald sind bedeutende Berg-züge darin.

Fast in keinem weltlichen Fürstenhause Teutschlands sind inder neuesten Zeit so große Veränderungen des Landbesitzes vorge-gangen, als in dem früher in zwei Haupt- und mehrere Neben-linien getheilten, vormals fürstlichen Hause Nassau. Die Be-sitzungen desselben vor der Zeit der Französischen Revolution wa-ren folgende. Der älteren (Walcamischen) Linie: Nassau-weil-burg, die Linie, welche noch jetzt blüht, die Grafschaft wcilbmg,diese ist dem Hause geblieben; die Herrschaften Kirchheim undStaus, das Amt Alsenz, Theile an der Grafschaft Saarwerden,Doigtei Herbizheim; diese sind sämmtlich an andere Fürsten(Baiern u. s. w.) gekommen. Die ausgestorbenc Linie UstnMbesaß die Grafschaft uflngcn, die Herrschaft Idstein, die Aemterwehen, Burg - Schwalbach, Rirberg, Wiesbaden und einige Nlit