Ins gemein. 7Ee Mace 11““ der Herr dieſes Meyerhoffs in nachfolgenderlaß umſtaͤndig zu erſchen haben.
2. Das Brenn⸗Holtz bedarff keines Beſchreibens/ ſondern der Bauers-mann und Landmeyer muß es ſo gut annehmen/ als er es haben kan;„Nur„ iſt dieſes abſonderlich zu mercken/ daß das Eichen⸗Holtz wol hitzet/ und wird„gemeiniglich zu dem Bier⸗Sieden genommen.
„Das Buchen⸗Holtz iſt gut zum kochen/ und das Bircken⸗Holtz gut zu„dem Einheitzen der Backoͤfen.
„Daͤnnen und Fiechten gibt gute Schleiſſen zu den Nacht⸗ Liechtern„auff dem Felde und die Wege damit zu beleuchten/ dann dieſes ſeynd der„Bauren Fackeln/ im Fall man aber dieſe nicht haben kan/ ſo muß man ſich
„mit Stroh⸗Schauben behelffen.
3. Holtz zu Geſchirr/ Wagenfuhren/ und andern Baͤuriſchen Inſtru-menten iſt mancherley/ als
Das Heimbuchen und Maulbeerbaum⸗Holtz iſt das ſtaͤrckſte/ wird dero-wegen zu Raͤder/ Aechſen und ſtarcker Inſtrumenten Stiel genommen.
Das Rothbuͤchen⸗Holtz wird zu den Felgen gebraucht.
Das Weyden⸗Holtz zu Fiſch⸗Waͤſch⸗und andern Koͤrben/ item zu demBinden der Wein⸗Stoͤcke/ Hecken und Zaunwerck.
Eichen⸗Birn⸗und Nußbaͤumen⸗Holtz gibt ſchoͤne Tiſch/ Bettladen/ Klei-der⸗Schraͤncke/ Treſſur/ und dergleichen.
Man mag auch von den Linden⸗Bretter/ Erlen/ Ahorn und Eſchen imzu allerhand Hauß⸗Geraͤth ſammlen/ und zu rechter Zeit hauen undverſchaffen.
In Mangel dieſer und andern Sorten Holtzes muß man ſich mit Daͤn-nen behelffen/ je nachdem es des Landes Gelegenheit mit ſich bringet und zu-laͤſſet/ und nachfolgends ferner zu vernehmen ſeyn wird.
8, A ℳ5 X 21 ℳ, ℳ ℳ., 5 ℳ ℳ SCLASSIS II.
Von den Materialien/ ſo zu Auff bauung und Zurichtungeiner Meyerey vornemlich gehoͤren/ auch deroſelbenGuͤte und Gebrauch.
Ann demnach vorbeſchriebener Maſſen ein bequemer Bau⸗Platz mit
ſeinen nuͤtzlichen Eigenſchafften erwaͤhlet vnd ausgeſuchet worden/
und nun an deme/ daß man auf gedachtem Platz ine nuͤtzliche Woh-
nung fuͤr die Leute und fuͤr das Vieche auffbaue: ſo iſt derowegen 5 alleningen