Geschichte der Schweiz. IV. Buch.
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Allwig, ihreSvhne, gefangen, plünderten Balm"),verbrannten es nachmalst), zogen hinüber nndbrachen die Neuburg auf dem Ottersbühcl"), herabund eroberten zu Rheinau der Grafen befchwerlicheBurg "). Schultheiß, Rath und Gemeinde wurdengenöthiget, ihnen zu schwören^). Froh empfing dieBefreier Abt Eberhard, allen großen Häusern ronSchaffhausen verwandt"); sein Kloster hatte zuSchaffhausen ein Haus^) und ein so enges Bür-gerrecht, daß es einen Abt selbst gegen geistlicheObern sicherte ^). Triumphirend, mit der Glockevon Balm (Zeichen oft böser Anschläge) zog derStadt Banner wieder zu Schaffhausen cin°°). DieGefangenen wurden losgelassen.
Da war der erste Gebrauch, den Ursula von derFreiheit machte. Bann und Acht über Schaffhausenzu bringen. Als die Stadt hierdurch in Verlege,i-^ heil kam, gebot der Kaiser von römischköniglicherMacht wegen, fest und ernstlich"), unter Oestreichzurück zu treten, u,d seinem Bruder Albrecht, zuSchwaben und Elsaß regierendem Landesfürstcn °'),zu schwören. Dessen durchaus unwillig, beschlossendie von Schaffhausen") ein großes Geldopser, umzu beseitigen, was allein rechtlichen Anspruch be-14LZ gründen konnte. Die Gräfin nnd die Grafen vonSulz wurden mit mehr als zehntausend Gulden -)zu der Zusage bewogen, Balm nie wieder über dieErde zu erheben ").
Als der Rechtsvorwand fiel, suchten Albrechts