Band 
Fünfzehnter Theil.
Seite
135
JPEG-Download
 

C, 8. Gemeinsame Gesch.der Schweiz v. tiso—SS. 1Z5

bleiben wünschte. (Fast gan; umgel'en von Sestrei-chcrn und Oestreichischgesinnten, ohne eine eigent-liche Landschaft, ja durch des nächsten Klekgau's miß-trauische Freiheitsliede"") von einer nähern Ver-'einigung abgehalten, mußte diese Stadt behaglicheMaßregeln den hochgesinnten vorziehen.) Hew-dvrf hoffte die schwankende Denkungsart durch eineüberraschende That für Oestreich zu entscheiden.Daher sammelte er nach Waldshut so viel reisigenIeug,"als ohne Aufsehen möglich war. Stolz, wieda er zu Rom Ritter ward '"), zog Bilgeri Klek-gau hinauf, zeigte vergnügt auf Äüffenberg, seinenhohen großen Sitz "'), und wo aus Nvßbergs Waldvor kurzem noch seines Vaters Burg"') sich erhob,sprengte das fruchtbare Thal weiter hinauf, überNcukirch, Löhningcn vorbei, wo Geistliche mirschwachem Zügel die Herrschaft hielten"'), unterder alten Hüne von Beringen Burg'"), der Engezu, dem Paß auf ehemaligen Landmarken"°), vondessen Vorfelse» die StadtSchaffhausen, derStromund weit hinaus andere Gaue lachend erscheinen.Wo die waldichte Höhe sich in Weinberge senkt,sicherte ein Graben die Vorstädte gegen Ueberfall"');der Löwenstein'") und andere Hügel waren durchSchlößchen der Schaffhausischen Edlen geziert undgesichert. Die Stadt wurde unversehens aufgefor-dert; nicht schmeichelhaft, sondern drohend, nichtals zu freundlicher Wiedervereinigung, sondern Un-terthan zu seyn"»), so gebieterisch, daß der Bür-