Band 
Fünfzehnter Theil.
Seite
139
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C. e. Gemeinsame Gesch, der Schweiz v. t»5oK9. IZ9

günstiget, nahmen sie Hallbarden von den Wagenund brachen zu einem Krieg der Blutrache auf.

Sie zogen in Hegau. Der Zorn brach los auf denfeindlichen Hauptsitz Thengen, der durch Überra-schung ohne Widerstand eingenommen und mitWuth von Grund aus verbrannt wurde'"b), da-mit niemand mehr einen Vortheil gegen Schweizerunmenschlich zu nutzen wage. Deren von ZürichStadtbanner zog in geziemender Fehde zu Rettungund Rache der Straßburger nach Cglisau, eroberteden Thurm, und das ganze Ort, nahm Rheinanin Besitz"'), trug Feuer und Schwert in den Sul-zischen Klekgau und auf dieFridingischen Güter"-).

Da redeten die Im Thurn'"), die Fnlach'") undandere dem Hause Tbengen mit Blut oder Lehenverwandte Edle mit Bürgermeister und Rath vonSchaffhausen für die Erben der Stifter, der oftwohlthätigen Grafen von Rellenburg "'). Da ver-mittelte Schaffhausen Friede "°). Als Buße umden Raub und für die Kosten wurde Eglisau Zürichgegeben "'); eine Geldsumme gab Zürich, damitGraf Hanns dem verunglückten Thengen aufhelfenmöchte'"). Durch diese That wurde die Ranbfuchtauf dem Rafzerfelde geschreckt "H.

Hierauf zeigte die Züricher Jugend den Straß- 1456bürgern die im Feld für sie bewiesene Freudigkeitan einem festlichen Tag der gemeinsamen Spiele.

Mit einem wohl eingehüllten Topfe voll heißgekoch-ten Hirsbrei und warmen Semmelbroden fuhren