Band 
Sechszehnter Theil.
Seite
341
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Cap. 4. Vo» 1489 bis 1499 rem Schwabenkcikg». Z41

Bald nach diesem, Verlobung Annens von Bre-tagne mit Marimilian, ohne Einwilligung desOberlehensherrn, KönigS von Frankreich; Kriegdarüber. Hanns Fegeli von Freibnrg, jener tapfere^ aus dem Burgunder Krieg unerlaubt Haupt-mann von viertausend Eidgenossen, half den Fran-zosen in Eroberung der Stadt und Grafschaft Nan-tes, und Hanns Etterlin, welcher mit sechshundertfür Marimilian bei Rennes lag, wurde durch dop-pelten Sold bewogen heimzuziehen ^). Diese Un-, gebundenheit freiwilliger Hauptleute bewog diej Fürsten, Mühe und Kosten um gesetzmäßige Hülfenicht zu scheuen '->>). Diesmal vergeblich; weil^ Bern die ganze Schweiz antrieb, dem Krieg dieNahrung zu versagen, und Schultheißen Mattervermittelnd an die Könige sandte. Als die franzö-sische Gesandtschaft für den König den Bund seinesVaters verlangte, hat man den Vortrag freundlichabgelehnt und bei dem römischen König Dankverdient »'). Während dieser Friedenshandlungwurde Anna von den Franzosen entführt, Karkndem Achten beigelegt, seine Heirath Margaretensder Tochter des römischen Königs vernichtet, undhjebei Marimilian verhöhnt^). An Verstand wa-, rcn die Prinzessinnen sich gleich, an Gestalt undauch wohl an Gemüth Margaret weit über jene'y,aber das Wohl Frankreichs erforderte, daß Annanicht Marimilians würde. Der Krieg brach los,eben nicht nach der Ehre des teutschen Namens «>'),