Band 
Sechszehnter Theil.
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Geschichte der Schweiz. V. Buch«

sondern insofern die Macht Marimilians reichenkonnte; er eroberte mit Recht in Hochburgund,welches Land vor zehen Zähren der Prinzessin Mit-gift ward er bemächtigte sich des Landes Artvis.Spanien, England, langsam und kraftlos, auchendlich das Reich »), waren für ihn. Man konnteihn gerochen, aber nicht Bretagne in seiner Handwünschen °°°). Bon den Schweizern verlangte ersechstausend Mann zu vier Gulden Monatsold, undErneuerung des Erbvereins, jedem Ort mit fünf-hundert Gulden Iahrgeld. Jedoch da sie beim Ver-mitteln blieben, und für den Erbverein der Bei-tritt Berns viel hoffen ließ, war er zufrieden. DieWerner stellten vor, daß des Papstes Bann unddes Kaisers Aufgebot allein die Verhältnisse ändern,und mit allen Reichsgliedern sie in Waffen brin-gen könnte"").

Bei den Eidgenossen offenbarte sich die Par-teiung auf dem Tage zu Schwpz, wo die drei Wald-stätte, Aug und Glarus, dem römischen Königdurchaus entgegen, bereitwillig waren, wenn keineVermittlung statt finde, ihre Jünglinge nach Frank-reich laufen zu lassen. Hiebei that nicht wenig, daßin dem nahen Westen Georg von Sargans undGaudenz von Metfch (wegen der tprolifchen Sachein Ungnade des Kaisers und seines Sohns) mitVolkskenntniß und Wärme wider Oestreich wirkten.Ihren Sinn durchzusetzen, weigerten sich die fünfOrte, den Solothurnern und Freiburgern Sitzund Stimme zu geben. Dieses bewog Bern, dieStädte in Aofingen zu versammeln; ihr Gemüthwar teutsch. Als der französische Hof (im Besitzdes Gesuchten) Vermittlung sich gefallen ließ, bra-chen Reisläufer aus der innern Schweiz hervor,unter Baudricourt den Franzosen Hochburgund zuerkälten. Eben diese, einem Groll, vermein-.