des Meyerhofs. 45mer. zu dem Geraͤthe/ und die Kammer X. zur Schlaffkammer/ und mitei-ner Thure aus der Stube darein gemacht werden/ ſolcher Geſtalt aber moͤchteman die vier Thuͤrenoo00. zu/ und in das Gewoͤlblein Aa. bey bb. eine Thuůů-re hinein machen.
18. Die Geſindſtube kan hineinwarts/ in dieſelbige ein Vorgewoͤlbleinmit eim Schorſtem und hinauf⸗gehende Brandmauern haben/ damit man imHauß Ehren bey cc. den Ofen in der Geſindſtube einwaͤrmen moͤchte/ willman den Platz in der Stube aber darzunicht nehmen/ ſondern ſolches vor demCamin herauß in den Hauß⸗Ehren ſetzen/ ſtehet ſolches zu des Hauß⸗und Bau-Herrns Beli ben/ es wird aber dardurch der Hauß⸗Ehren/ wie auch derStiegen Aufgang dardurch etwas unannehmlich gemacht.
1. Die Stiege betreffend/ ſo wird dieſelbige am bequemlichſten auf derlincken Hand zu Ende des Hauß⸗Ehrens geſtellet; Die Laͤnge jeder Staffelniſt genommen vier Schuhe/ und die Breite derſelbigen im Liechten vierzehenZoll/ die Hoͤhe einer Staffel ſieben Zoll: Dieſe Stiege nach dem erſten Stockbekommt zwanzig⸗drey/ und mit dem Außtritt oben zwanzig⸗vier.
2. Unter der Stiege auf der lincken Hand kan man durch eine Thuͤre auf1ö. und ingteichen auch durch die Neben⸗Thuͤre zu dem Seeret
ommen.
3. Den Eingang aus dem Hof in den Keller/ ingleichem auch wie die Ke-creta neben einander gerichtet/ ſamt den Fenſtern und Keller⸗Liechtern/ weiſetdie Figur K. ſub Num. 8. Folget ferner
Von der Ab⸗und Außtheilung des zweytenStock⸗Wercks.
Figura P. Num. 13.
7. Anlangend die Außtheilung des zweyten Stocks zu dieſem vorhabemden Bau/ ſo iſt dieſe gaͤntzlich nach dem Untern und zuvor beſchriebenen genom-men/ ſolcher Geſtalten daß alle Waͤnde dieſes Stocks gerad auf die unternWaͤnde gerichtet und zu ſtehen kommen; Auch ſolle dieſer zweyte Stock auf„keine Seiten gegen den, Hoft uͤber vorigen untenn Stock außgeſetzet oder„uͤbergehaͤnget werden/ und wird der Haußvatter oder Bauherr hiermit ab-„ſonderlich gewarnet/ daß er in dieſem Fall ſich keines Weges durch derglei-„chen Zimmerleute/ ſo dieſes Irrthums gewohnet/ und dardurch viel Leute in„Schaden geſetzt/ und die Gebaͤu verderbet/ bereden laſſen; Dann dergleichen„Gebaͤuen uͤbel zu helffen/ wann die uͤbergeſchoſſene Koͤpffe des Gebaͤlcks ab-„faulen/ ſo muͤſſen nothwendig die vag geſetzte aͤuſſerſte Waͤnde ſincken
iij und