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Satt Paolo, jenseits des Küstengeblrges, Aber welcheseins schone Kunststraße führt, gewerbreiche Stadt (vonr,0 »cin E ), mit Gewehrfabriken, Goldschmelzen,Eisenwerken. Ihr Hafen (13Meilen entferne) heißtSantos (8l>»o E.).
K«. Auch ist zu merken die anmuthige Insel SantaCatarina mit starkem Wallfischfang. ^
Im Innern liegen die drei wichtigen Provinzen:
Minas GeraeS, mit den Quellen des Franzisko undParanL; — Villa Ricca (2M>0 H., 2V,V00 E.),wo die reichen Gold- und Diamanten-Minenfind, aber in öder Gegend.
.Goyaz, goldreiches Bergland um die Quellen desGran-Para; Hauptoct Villa Boa (800v E.).
Mako Grosso, im Hochgebirge reich an Goldgruben:noch Indianer-Land; Hauptstadt Villa Bella(2ZM0 E-), an der Grenze Boliviens.
o. Besitzungen anderer Europäer und zwar:IX. Guyana.
(Eigentlich alles Land zwischen dem Maranjon und-Orinoko;aber ohne das Spanische und Portugiesische Guyana ge-schätzt auf Z 0 l><> QM.. zov,oi>o Einw.)
(Zwischen 4° und 8° N.Br.)
Boden: im S. gebirgig, an der Küste sehr niedrigund ungemein fruchtbar, überall dichte Waldung,wo der Anbau sie nicht gelichtet. Die größten Küsten-flösse sind: Essequebo, Demerary, Corantin,Marony, Ojapok. In der Regenzeit viele Über-schwemmungen.
Elima: feuchtheiß, und für Europäer höchst un-gesund.
Produkte: besonders Zucker, Kaffee, Kakao,Baumwolle, Indigo rc. Südfrüchte; die Pflan-zen- und Znsektenwelt aufs üppigste gedeihend; vonmerkwürdigen Thieren anzuführen: die Alligatoren, Rie-senschlangen (Aboma 40 Fuß lang) diePipa und ge-hörnte Kröte.
Einwohner: 1) Indianer, meist in roher Frei-heit und Trägheit, in kleinen Haufen, (z. B. die Ära-