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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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EEEEEbige nicht zu mager/ und wo Tuͤngung vonnoͤthen/ auch wie er ſich ſonſtenulaſſe? 1 1

6. ſolle ſein Vieh/ Pferde und Ochſen/ noch anders/ ſo man zur Arbeitbraucht/ nicht zu ſtarck abtreiben/ ſchindenund abmartein laſſen/ und darbeywiſſen/ wann dieſelbige kranck/ oder ſonſten ſchadhafft/ mit Artzney⸗Mittelndenſ lbigen wiederum zu helffen. 1

Waser endlich noch zu wiſſen von noͤthen/ und wie er ſich in Verwaltungdieſes Meyerhofs zu verhalten hat er in nachfolgenden Claſſen einund andereNachrichtung zur Genuͤge umſtaͤndig zu erſehen und zu erlernen.

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Was einer ſorgfaͤltigen Hauß⸗Mutter undMeyerin zu wiſſen vonnothen.

Xeichwie zu einer Meyerey ein verſtaͤndiger und fleiſſiger Haußvattervorbeſchriebener Maſſen ſeyn ſolle/ welcher auf 1e Gebaͤu/ Ge-ſind und Viehe gute Achtung giebet/ und mit allerhand Nothdurfft unter-haͤlt/ und alſo ſeines Principaln oder Hof⸗Herrns Nutzen in alle Wege ſuchet/beſtaͤndig unterhaͤlt und fortfuhret; Alſo/ und gleicher Weiſe/ wird von derMeyerin und Hauß⸗Mutter nicht weniger nach ihrem Stand emſiger Fleißund Sorgfalt dieſer Haußhaltung und Meyerey erfordert/ vornemlich aberſolle dieſelbige nachfolgende Sachen in gute Obacht nehmen/ und

Erſtlich fuͤr ſich ſelbſten ſeyn eine Gottsfuͤrchtige fromme/ und erbare Frau/welche beydes GOtt und ihrem Mann ſchuldigen Gehorſam leiſte.

2. Eine gute Haußhalterin/ raͤthlich und thaͤtlich/ ſparſam und ſorgfaͤl-tig/ embſig/ ſittſam und friedſam/ die des Hauſes fleiſſig abwarte/ und nichtviel außſchweiffe. b

3. Die ihre Kinder/ Soͤhne und Toͤchter/ zur Gottesfurcht/ fleiſſigemGebet vor und nach dem Eſſen/ auch Morgens und Abends embſig anhalte/allen Muthwillen derſelben abſtraffe/ zur Arbeit mit verſtaͤndiger Zucht jedesnach ſeiner Art anfuͤhre/ auch im Anfang der Jugend im Leſen/ Schreiben/Rechnen/ Naͤhen/ Spinnen/ ꝛc. unterrichten laſſe/ denſelbigen mit gutemExempen vorgehe/ alles Fluchen/ Schwoͤren/ mit Eifer ſtraffe und abwehre/und gantz und gar nicht geſtatte/ daß eintzige Gotteslaͤſterung/ noch andererUngehorſam bey denſelbigen vorgehe.

4. Betreffend das Geſind/ bevorab die Maͤgde/ worzu jegliche 887olle