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Erster Band.
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Vom Gelde.

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östreichischen Hai l in Tyrol, auf französischen Angers. (4 auf preußischenStettin, auf östreichischen Nagy-Banya in Ungarn, auf französischenPortiers. II auf französischen Rochelle, I Limoges u. s. w.

§. 7. Werth der Münzen.

Alle Münzen haben einen zweifachen Werth, nämlich einen inneren,der ihren wirklichen reinen Gehalt desjenigen Metalls, woraus sie geprägtwurden, bezeichnet, und den äußeren, der ihnen durch das Gepräge bei-gelegt wurde; den sie als Landesmünze im Umlauf, oder den sie nach demeigentlichen freien Handelswerthe haben. Der innere Werth eines preußi-schen Friedrichsd'ors ist Gran feines Gold, die Karatirung desselben kommtnicht dabei in Anschlag. Eben so wenig, und noch weniger wird bei denSilbermünzen auf den darin befindlichen Zusatz von Kupfer Rücksicht genom-men, sondern bloß auf den reinen Silbergehalt. Der innere Werth einespreußischen Thalers ist einer feinen Mark, weil in 14 Thalerstücken geradeeine Mark feines Silber enthalten ist. Was nun den äußeren Werth einerMünze betrifft, so ist ihr Aahlwerth derjenige, wofür sie der Landesherr andie Einwohner des Staates ausgiebt, dieser heißt der gesetzliche. Denje-nigen Werth, den eine Münze in dem Staate, wo sie geschlagen wurde, sowie in andern Ländern gleich dem inländischen im täglichen Handel hat, nenntman den Landcswerth. Der freie Handel swerth aber ist derjenige,den eine Münze im auswärtigen Handel behauptet und der durch die Han-helsverhältnisse bestimmt wird, in welchen sich das Land, wo die Münze hei-misch ist, gegen andere Länder, mit denen es Geldverkehr hat, befindet.Hieraus entsteht der steigende und fallende Preis der Gold - und Silbermün-zen oder der Eurs.

Z. 8. Verschiedenheit der Münzen.

Man unterscheidet die Münzen im Allgemeinen in wirkliche oder sol-che, die aus irgendeinem Metall in der That geprägt sind, und in Rechnungs-münzen oder solche, die nicht eigentlich vorhanden, sondern nur in Rechnun-gen gebräuchlich sind. Die wirklich geprägten unterscheiden sich wieder da-durch, ob sie gangbar sind oder nicht, d. h. ob sie im Umlaufe einen gewissenWerth haben, oder nicht im Verkehr angetroffen werden. Hinsichtlich ihresMetalles sind die Münzen goldene, Platina, silberne, Billon - und Kupfer-münzen, von verschiedener Größe. Die größten europäischen Goldmünzensind die portugiesischen Volirns — 4vK Thlr. Gold. Sardinische Carolins34 Thlr. Gold. Venet. Scudo -- 34 z Thlr. Gold. Englische fünffacheSouvereigns — Zo^ Thlr Gold. Sicilianische l 0 Ommtte» — 31^ Thlr.Gold. Werner 8fache Ducaten ^ 22j Thlr. Gold. Sardinische Genovinen— 21 Thlr. Gold. Portugiesische Ilolii'n — 21I Thlr. Gold. Spanische4fache Pistolen ---- 2oz Thlr. Gold. Desgl. Goldpiaster --- ISH Thlr. Gold.Sardinische 4fache Doppien -- is Thlr. Gold. Desgl. SS Lirestücke — 18^Thlr. Gold. Sicilian. 5 Oneettes - Stücke -- 15K Thlr. Gold. RussischeFmperialen — I2i- Thlr. Gold u. a. m. Die am häufigsten in Deutschlandvorkommenden sind doppelte und einfache Pistolen, Louisd'ors und Friedrichs-d'ors zu 10 und 5 Thlr. Gold, halbe dergleichen und Ducaten zu 2A Thlr.Gold. Von Silbermünzen giebt es keine, welche den Werth von 2 Thlr.erreichten. In Deutschland cursirende sind Spsciesthaler, 1 Thalerstücke, Iund ^ Thalerstücke, Hamburger 32 und 18 Schillingstücke, die Mark und