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Bom Gelde.
Doppclmark genannt werben. Diese sämmtlichen Münzsorten nennt mangrobes Courant, und rechnet die noch hin und wieder vorkommenden j Tha-lerstücke ebenfalls dazu. Die ^ und Stücke machen das kleine Courantaus. Was unter ^Thaler ist, heißt Scheidemünze und ist größtentheilsPo» Billon oder von Kupfer. Aus letzterem besteht gewöhnlich die unterThlr. geltende Münze, welche von Silber und Billon zu klein ausfallen würde.Richt gangbare Münzen sind entweder die selten gewordenen, oder dieDenk- und Schaumünzen, oder die außer Curs gesetzten. Rechnung s-Münzen soder eigentlich Rechnungsgeld) sind solche, die theils zur Buch-und Rechnungsführung der Kaufleute, theils zu einem beständigen Münzfüßedienen. Sie waren entweder einmal wirklich vorhanden, oder sie eristirtcnnie. Won der ersten Art sind das «ngl. Pfund Sterling, das holländ. PfundMämisch oder flämisch, die Lire in Italien, die meißnischen Gulden und ver-schiedene Bankthaler. Zu den letzteren gehören die meisten Bankthaler, dieMark Banco, das Pfund u. s. w. Der Werth der Rechnungsmünzen crgiebtsich aus dem bestimmten Werthe der wirklichen Münzen, die man als Theilederselben betrachtet. Will man z. B. wissen, wie viel das Pfund Mämischzu Hamburg an innerem Werthe hat, so darf man nur den innern Wertheines 4 SchillingstüSes mit 5 Multipliciren, weil das Pfund Mämisch inHamburg zu 2a Schilling gerechnet wird. Zu den selten vorkommenden Rech-nungsmünzen gehört außer dem Pfunde Mämisch auch noch das Bancopfundin Berlin zu so Groschen Courant, der Girothaler in Augsburg, der 27 Proc.besser ist als das Currentgeld; das Pfund schwarze Münze in Baiern, dasPfund Pfennige eben dieser Münze. Das Pfund schwarze Münz« ist gleich5-^ Gulden weißer Münze und das'Pfund Pfennige — 1^ Gulden derselben.
§. 9. Die Währung.
Währung nennt man den Werth einer Münze, nach einem gewissenMünzfüße ausgedrückt, ober die fast in allen Ländern verschiedene Eintheilungder Iahlungs- und Rechnungsmünzen in höhere und niedere Sorten, so wieauch die Benennung derselben und ihre Verhältnisse zu einander. Die wich-tigsten Währungen Deutschlands sind die rheinische oder Reichs-Währungnach Gulden zu 60 Xr. ä 4 Pf.; die sächsische, die auch größtentheils imBraunschweigischen gilt, nach Thalern zu 24 Groschen ü 12 Pf.; die hannö-verische nach Thalern zu SS Mariengroschen ü 8 Pf.; die preußische nachThalern zu so Silbergroschen ü 12 Pf.; die hessische nach Thalern zu 32Aldus ü s Pf.; die lübische nach Mark zu 16 Schilling ü 12 Pf.
Die am häufigsten vorkommenden auswärtigen sind die dänische und nor-wegische nach Thalern zu 6 Mark ü 16 Schilling; die englische nach PfundSterling ü 20 Schilling ü 12 Pence; die holländische nach Gulden zu 100Cents oder zu 2o Stüver ä 16 Pfen.; die französische nach Francs ü lovCentimen; die castilianische nach Reales de Vellon zu S4 Maravedis; die por-tugiesische nach Rees, ober auch nach alten und neuen Crusaden zu 400 und480 Rees; die verschiedenen italienischen nach Lire zu 20 Sold! ü 12 De-nar!; die russische nach Silberrubeln ä 100 Kopeken oder zu 10 Griven ä10 Kopeken.
Z. 19. Der Münzfuß.
Münzfuß heißt die gesetzliche Bestimmung, wie jede Münze in Schrotoder Gewicht und in Korn oder Feingehalt beschaffen sein und wie hoch die