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Erster Band.
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Vom Geld?.

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Metalle ausgebracht sein sollen. Er ist daher der Maßstab zur Beurtheilungdes innern und äußeren Werthes der Münzen, besonders der gröberen Sor-ten. Schwerer Münzfuß heißt derjenige, nach welchem die Münzen in einemfeineren Gehalte ausgeprägt sind. als nach einem andern entgegengesetzten,den man den leichten oder leichteren nennt. Höherer Münzfuß aber wird der-jenige genannt, nach welchem die feine Mark zU einem höhern Geldpreise aus-gebracht wird, da hingegen derjenige, bei welchem ein niederer Preis heraus-gebracht wird, auch ein nieder Münzfuß heißt. Jede Verringerung des Münz-fußes hat stets eine Erhöhung der Metallpreise zur Folge. Für den Kauf-mann ist es daher um so nöthiger, daß er die verschiedenen, wenigstens dieam meisten vorkommenden Münzfüße kenne, weil durch dieselben die Mengeder Stücke, welche aus einer kölnischen Mark s. Gold oder Silber geprägtsind, so wie die Größe der Legirung, .der Feingehalt der rauhen Mark unddie Anzahl der aus ihr geprägten Stücke, nebst dem Gewicht und dem Fein-gehalt eines jeden einzelnen sich bestimmen lassen. In Deutschland gab esfrüher 1S verschiedene Münzfüße. Mehrere derselben sind jedoch außer Ge-brauch gekommen.

Diejenigen, nach denen noch hin und wieddr gerechnet ivkrd, sind: 1)der gegenwärtige Hamburger Bancofuß, wonach auf die cölnische Mark fein27K Mark gehen. 2) Der altonaer Bancofuß; die cölnische Mark f. zu 27IMark. 3j Der augsburger Girofuß; die cöln. Mark f. zu ISß Fl. 4) Derpreußische Bancofuß; die cöln. Mark s. zu IDD Thlr. S) Der 24 Güldenfuß;die-cöln. Mark f. zu 16 Thlr. 6) Der 25 Guldenfuß in WestphaleN; diecöln. Mark f. zu 16H Thlr. 7> Der frankfurter Geldfuß im Clevischen diecöln. MUrk f. zu 16§ Thlr.

Münzfüße, nach deren Maßgabe geprägte Münzen noch zuweilen vor-kommen, sind: 1) Der Reichsfuß, die cöln, Mark f. zu s Thlr. 2) Derzinnaische; die cöln. Mark f. zu loj Thlr. 3) Der leipziger Fuß, die cöln.Mark f. zu 12 Thlr., wonach auch die Mecklenburger H Stücke gemünzt sind.

In neuerer Zeit abgebracht <1818) wurde der hannöversche Caffenfuß,die Mark f. zu 12K Thlr.

Gegenwärtig in Deutschland übliche Münzfüße, nach welchen Münzenausgeprägt werden, sind: Silbermünzfüße. l)Der lübische Cur-

rentfuß, nach welchem die cöln. Mark f. zu 34 Markstücken, die rauhe Markaber zu 12 Loth Korn ausgeprägt wirb. 2) Der ConveNtions - oder 20 Fl.-Fuß, wonach auf die f. Mark 13^ Thlr. ü 24 gGr., oder SS Mariengroschen,wie auch 10 Speciesthaler »2 Fl., oder 2o Fl. » 60 Lr., auf die rauheMark aber, welche I3j Loth Korn enthält, I6Z Fl. gehen. 3) Der preu-ßische oder 21 Fl. Fuß, nach welchem in Preußen 14 Thlr. ü 36 Sgr. <inHannover, Hessen und Braunschweig s 24 gGr.) auf die feine Mark gehen;auf die rauhe Mark aber i v-i Thlr. Diese hat in Preußen für t Thaler-stücke 12 Loth, für s Stücke I oz Loth, für /, Stücke 8^ Loth, für ^ Stücke6 Loth, für Silbergroschen ü 12 Pfennig und für halbe Silbergroschen 3 Lth.10 Gran Korn. Es werden aber gegenwärtig nur noch ^ und A Thalerstäckevon Silber-, ganze und halbe Silbergroschen an Billon- und 4, 3, 2 und 1Pfennigstücke an Kupfermünze in Preußen geprägt. Das Gewicht der Kup-fermünze im Betrage eines Groschens beträgt 1 j Loth. Die Mark Kupferwird also zu 12 Sgr. S- Pf. in dieser Münze ausgebracht. 8. Goldmün-