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Von den Anstalten und Verfügungen rc.
schaft mittelst Actien ü 500 Fl. zusammengebracht werben, und wovon diekönigl. baicrische Staatsregierung den vierten Theil übernommen hat. Ander Spitze des Acticnvereins steht das Haus Rothschild u. Sohn in Frankfurtam Main. Ein anderer, der Kinzing - Canal, soll die Donau mit dem Rheinverbinden. Die von Ulm aus schiffbar gemachte Donau wird nämlich mittelsteines über den oberen badischen Schwarzwald führenden Canals, der weiterdurch die Gegend von Billingen, St. Georgen, Hornburg und Hausach imKinzinger Thale gehen soll, mit der Kinzing, welche ebenfalls schiffbar ge-macht wird und sich bei Kehl in den Rhein ergießt, in Verbindung gebracht.Auf diese Art wird alsdann mittelst des Canals von Monsieur eine Wafferver-bindung zwischen Paris und Wien bestehen. Die Anlegung des Canals unddie Schiffbarmachung der Kinzing und des Theils der Donau ist aufg,l42,857fl. rhein. angeschlagen.
In Oestreich verbindet der Canal von Wien diese Residenz mit der StadtWienerisch - Neustadt im Lande Oestreich unter der Ens, wo er einen Hafenbildet. Er ist 8 Meilen lang, und es liegt im Plane, ihn bis Triest fortzu-führen. In Ungarn sind zwei Canäle von ziemlicher Bedeutung. Der eineist der Bega-Canal, der sich von Fascet durch das Bannat über Temeswarnach Becskerek zieht, und den Bega-Fluß mit der Theiß oberhalb ihrer Mün-dung in die Donau verbindet. Seine Länge ist nahe an l b östreichische Mei-len. Der andere, der Kaiser - Franzens - Canal, geht von Zambar an der Do-nau bis Földbar an der Theiß, und verbindet diese beiden Flüsse. Er ist et-was über > S Meilen lang. Der Sarvitzer oder Scharvitzcr Canal geht vonStuhlweißenburg am Sarvitzfluffe nach der Donau. Der Berzawa- Canalverbindet die Berzawa mit dem Fluffe Temes, der die Bega aufnimmt. Dernoch nicht ganz vollendete KarlSstädter oder Karloveczer Canal soll von Karls-stadt, am Einflüsse der Korana und Wresnicza in die Kulpa. nach dem adria-tischen Meere führen.
In Polen ist durch die Anlegung von Eanälen eine Bcrbindung der Ra-rem mit dem Riemen zu Stande gebracht.
In Rußland sind außer dem Ladogacanale, von Peter dem Großen an-gelegt, der von Schläffelburg bis Neu-Ladoga geht, auch noch mehrere Ca-näle, als der Canal von Lubinskh, welcher die in daS Archangelschc Meermündende Dwina mit der >nS kaspische Meer mündenden Wolga verbindet.Der Canal von Wischnei-Wolotschock verbindet die Wolga mit der Newadurch die Flüsse Twerza, Sna, den kleinen See Mstina, den Fluß Msta, denJlmensee und Ladogacanal. Da aber die Fahrt auf der Msta zum Jlmen-see gefährlich ist, so wurde die Msta durch den Nowogorodschen Canal unmit-telbar mit dem Flusse Welchem verbunden. Noch ein anderer Nebencanal.der Tichwiner, verbindet die Tichwinka mit der Somminka und dadurch dieWolga mit dem Ladogasee. Der Alexander-Canal verbindet den Peipus-See mit dem pernauischen Busen der Ostsee; der beressinische den Riemen mitdem Dnepr, der sich in das schwarze Meer ergießt, wodurch also eine Kom-munikation der Ostsee mit dem schwarzen Meere bewirkt ist. Durch den Ca-nal von Kirilow wird die in die Wolga mündende Scheksna mit der Su-chen«, dem Hauptguellfluffe der Dwina, verbunden. Durch diese Wasser-verbindung besteht ein ununterbrochener Verkehr zwischen Petersburg am