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Schwer-Gewicht. — Segel.
zählt (im Zählen irrt); 2) die Summe, welche ihm für den, bei großen Ge-schäften so leicht möglichen Fall des -Verzählens von dem Handlungs - Eigen-thümer (Principal, Chef) außer seinem Gehalte (Salair) bewilligt, und dieauch Schwenkungsgeld genannt wird.
Schwer-Gewicht, wird das Handelsgewicht, im Gegensatze des Krämer-oder Leichtgewichtes genannt.
Scontriren, soonkrcrre, rescontri'ren , überweisen, eine Zahlung durchAnweisung an einen Andern ausgleichen. Scontratwn, Riscontro , Über-weisung, Contraposstion, die Ausgleichung einer Schuld durch eine Forde-rung bei einem Dritten; die auf diese Art geschehene Zahlung heißt Zahlungdurch ScontraLion oder pr. Keontro. Kcontro, T^escontro, Hrsoontro,ist jenes Buch in einer Handlung, worin die vorkommenden Geschäfte täg-lich aufgezeichnet werden; man hat daher einen Waaren-, Wechsel-, Meß-,Schulden-Scontro rc., in welchem alle die aus diese Gegenstände Bezug ha-benden Geschäfte besonders eingetragen sind.
Kcmips, in England Papiere, worauf die Termine der Einzahlung einerStaatsanleihe verzeichnet sind, so lange diese noch nicht völlig geschlossen ist.
Secunda-Wechsel, s. Wechsel.
Seebrief, Seepaß, heißt der öffentliche Erlaubnißschein, welcher demSchiffer zur AntreLung seiner Reise von Seiten der Behörde ertheilt wird;überhaupt nennt man jedoch alle wichtigen Urkunden, die ein Schiffer auf derReise mit sich führt, z. B. Mal-, Viel- und Bodmereibriefe, Certepartien,Connoissements, Manifeste rc. zusammengenommen Seebriefe oder auchSchiffspapiere. Seebuch wird in Handlungen, die viele Geschäfte zur Seemachen, das über dieselben, und besonders über alle Versendungen durchSchiffe, eigends geführte Buch genannt. Seefrachtbrief heißt auch das Con-noissement (s. d ). Seefund , so viel als Strandgut. SeehalLend , einSchiff, welches zu einer Reise tüchtig ist. Seeleute , die auf Seeschiffen be-findliche Mannschaft, welche den Dienst auf den Schiffen verrichtet, da hinge-gen die auf Flußfahrzeugen und auf Landseeschiffen Dienstthuenden nur Schif-fer oder Bootsmänner heißen. Seeprotest, heißt die schriftliche Erzählungdes Schiffers, od^r der Auszug aus dem Schiffsjournale chem Tagebuche, wel-ches auf jedem Schiffe geführt wird, und worin alle Vorfälle und Ereignissevon einem eigends dazu bestellten Schiffssckreiber täglich eingetragen werden)eines erlittenen Unfalles oder Schadens, an dem Schiffe sowohl als an derLadung, worauf der feierliche Protest (die Verwahrung) des Schiffers gegenMeer, Wind, Wetter, Feindesgewalt rc. folgt. Seeraub, gewaltsamesWegnehmen der Schiffe ohne Autorisation, auf offenem Meere. Seeschaden,heißt aller Verlust und Nachtheil, welcher ein Schiff und dessen Ladung aufseiner Reise trifft, der dann zur Haferei gezogen wird, und die Seeschaden-Berechnung, Dispache (f. d.) veranlaßt. Seetrifft, in See herrenlos herum-schwimmende Sachen. Seewechsel, wird überhaupt der Bodmereibrief ge-nannt, insbesondere wird darunter die Schuldverschreibung, welche der Schif-fer über einen auf die Ladung erhaltenen Geldvorschuß auf die Rückseite (ä.ter§o, in «losso) des Connoissements schreibt, verstanden. Seewurf, dasüber Bord Werfen von Waaren bei Seegefahr zu Erleichterung des Schiffes.
Segel, die Stücke starker Leinwand (Segeltuch) in bestimmter verschiedener