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Erster Band.
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391
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Kaufmännische Arithmetik. 391

12. Wenn der Ctnr. Waare für 48 Thlr. 15 Sgr. eingekauft ist, mit8 Procent Verlust verkauft wurde, was ist für den Centner gezahlt worden?Antwort 44^ Thlr.

13. Einer kauft 4 Stück Atlas von 224 Ellen für 560 Thlr., wietheuer muß die Elle verkauft werden, um 5 Procent zu prositiren? Ant-wort zu 2 Thlr.

14. Wenn der Ctnr. Waare für 48K Thlr. verkauft wird, so gewinntman 3j Thlr., wie viel thut es pro Hont» ? Antwort Thlr.

15. Jemand hat einige Stück Tuch, die zusammen 8?H Thlr. kosten,wie theuer muffen solche auf 8 Monat verkauft werden, wenn er 18 Procentjährlich gewinnen will? Antwort zu SS Thlr. 4 Gr. 5jH Pf.

16. Wenn man Tuch, wovon die Elle 1 Thlr. 10 Sgr. kostet, für 1Thlr. 12 Ggr. S Pf. auf S Monat Zeit verkauft; was ist der Gewinn p. 6.des Jahres? Antwort lö Thlr. 22 Sgr. Pf.

17. Wen» der Ctnr. Waare zu 45 Thlr. eingekauft ist, und zu 48^Thlr. wieder verkauft werden kann, wie viel Zeit soll man geben, um 16Z-Procent des Jahrs zu gewinnen? Antwort 6 Monat.

18. Einer verkauft 1 Elle Seidenzeug für2H Thlr., welche ihm Lj Thlr.gekostet, und verliert 20 Pr«c. des Jahres, wie viel Zeit hat er gegeben?Antwort 3 Monat.

k'. Gesellschaftsrechnung.

Die Gesellschaftsrechnung lehrt, eine gewisse durch Zahlen ausgedrückteGröße, nach Verhältniß einer andern aus ungleichen Theilen bestehenden Zahlso zu vertheilen, daß sich die einzelnen Theile der erster» zum Ganzen ebenso verhalte», wie die einzeln angegebenen Verhältnisse zu ihrem Ganzen.Sie ist eine für den Kaufmann sehr nützliche Rechnung; denn durch sie erfährtman, wie viel ein Jeder von mehreren Theilnehmern an einem vereintenHandelsgeschäft, nach seiner gemachten Einlage, Gewinn zu ziehen oder Ver-lust zu tragen habe. Man verfährt hierbei nach folgenden Regeln:

Das erste Glied wird aus den in eine Summe gebrachten oder addirteneinzelnen Beiträgen gebildet.

Da eben so viel Proportionssatze formirt werden müssen, als Theilneh-mer sind, so bringt man in das zweite Glied eines jeden Proportionssatzesdie Einlage des betreffenden Theilnehmers, und schließt dann so: Wie sichdas Ganze zu den einzelnen Theilen verhalt, so verhält sich auch der zu «er-theilende Gewinn oder Verlust zu dem Gewinne oder Verluste des Einzelnen.

Das dritte Glied enthalt den zu «ertheilenden Gewinn oder Verlust derganzen Gesellschaft.

Das aus jedem Proportionssatze hervorgehende vierte Glied giebt hier-auf den Antheil an, der auf jeden Einzelnen kommt. Wenn man den Be-trag der sämmtlichen vierten Glieder zusammenzählt, so muß das Facit die-selbe Summe wiedergeben, welche den ganzen Gewinn oder Verlust bezeich-nete. Hieraus ersieht man alsdann sogleich, ob die Berechnung richtig waroder nicht.

Wie bei der gewöhnlichen Regel de tri lassen sich auch bei der Gesell-