426 Kaufmännische Arithmetik.
werden, deren Preise 15, 13, 12 und 9 Gr sind, der angegebene Mittel-preis ist aber 14 Gr., so läßt sich keine der vorgebuchten Auflösungsarten inAnwendung bringen; denn obschon 15 -s- 1S — 28 ist, so laßt sich doch 12und S nicht auf 14 bringen. Eben so wenig erreichen zwei Preise in andererZusammenstellung das Doppelte des Mittelpreises, und auch die aus der Ad-dition der drei niedern Preise hervorgehende Summe laßt sich nicht ohne Restdurch S theilen. Man muß daher zu der letzten Methode seineAuflucht nehmen.
14
15 1
14
15
2
- 14
15
sisjl sl 2 1 s g I
2 3 tz"
2 -s- 3 -j- 6 — 1!; aus so vielen Theilen also muß die Mischung bestehen.Nimmt man diese Theile als Pfunde an, so betragt der Preis derselben perPfo. 14 Gr., 154 Gr. oder-6 Thlr. 10 Gr. Aus den 3 Sätzen ersieht man,daß zu der Mischung von I I Pfd. S Pfd. s. 15 Gr. erforderlich-sind; diesebetragen 5 Thlr. — Gr.
1 Pfd. ü is Gr. . . - - 13 -
1 - ü 12 - . . - 12-
1 - ü 9 - . . — - 9 -
Summa S Thlr. 10 Gr.
Eben dieser Methoden kann man sich auch dann bedienen, wenn 5 odernoch mehr Sorten, deren Preis oder Gehalt verschieden ist, nach einem ange-gebenen Mittelpreise oder Mittelgehalte gemischt werden sollen. Würde z.B. nach dem angegebenen Preise von 10 Gr. die Mischung 5 verschiedenerWaarensorten verlangt, welche s.) 15 Gr., k) 13 Gr. «) 11 Gr. ä) 9 Gr.und s) 7 Gr. pr. Pfd. kosteten, so kann diese, nach einerlei Berechnungsart,auf zweierlei Weise bewerkstelligt werden.
1 ) 1513
XX i
sl 2°
7
(15
3 Pfd. Ä
15 Gr. —
45
Gr.
1°
5 -j- 3 Pfd.
ü 7 Gr. —
56
Gr.
io!
(iZ
3 Pfd. L
13 Gr. ^
39
Gr.
2 Pfd.
ü 10 Gr. -----
20
Gr.
2) 15
XL
II
9
7
13 7 ---
15 Pfd. ü 10 Gr. --- iso Gr.(I5l 1 Pfd. ü 15 Gr. ----- 15 Gr.ioi !
^ 9 5 1 Pfd. ä 9 Gr. ----- 54 Gr.
20
I Pfd. ü II Gr. II Gr.
2 Pfd. ä 19 Gr. — 2v ^!r.
10 Pfd. ü 10 Gr.---- 100 Gr.
Ferner: Es soll I5löthiges, 14löthiges, Inöthiges, 1 Nöthiges undIvlöthiges Silber dergestalt gemischt werden, daß die Mark 12 Lth. Feinge-halt bekommt.