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Von den Staatspapieren.
Kelten, 125 Mill. Franken. Ferner traf man Maßregeln für den Verkauf dermit dem Namen Baldios und Realengos (kaläins und Keulen^««) be-zeichneten Staatsländereien, und für Annahme von inländischen Staatsschuld-scheinen an Aahlungsstatt. Eben so wurden auch neue umfassende Vorschrif-ten wegen Bezahlung der Abgaben in Staatsschuldscheinen erlassen, wodurchdiese weit mehr als bisher begünstigt und gesichert wurden. Außerdem wur-den Maßregeln zu Einrichtung eines Staatsschulden-Buches und zu anderenVereinfachungen des Staatsschuldenwesens getroffen, sowie man durch Be-kanntmachung einer Art von jährlichem Budget in den officiellen JournalenVertrauen zu erwecken suchte, demzufolge der Tilgungskasse im Jahre 1830172,978,828 Realen überwiesen waren, und die verzinsliche Staatsschuld3,518,050,089 Realen betrug. Zugleich wurde in Madrid eine Börse fürden Papierhandel errichtet. Die nöthigen Vorschüsse für jene Operationen,sowie die Agentur auf den Geldmärkten, übernahm Aguado, der auch im Fe-bruar 1831 nach Madrid kam, wie Einige meinten, um die ganze spanischeSchuld gegen Verpfändung der,Einkünfte von Cuba einzulösen, nach Andern,um die Eortesschuld zur Anerkennung zu bringen. Hiervon geschah indeß we-der das Eine noch das Andere. So viel aber ist gewiß, daß die spanischenFinanzen in den letzten Jahren außerordentlich verbessert wurden, wofür wirdas Zeugniß in der Berichtigung schon lange streitig gewesener ForderungenEnglands, Frankreichs und der Vereinigten Staaten finden.
Von Spanischen Handelspapieren, die auf auswärtigen Börsen vorkom-men, bemerken wir:
s) Obligationen der 5 K Anleihe bei Hope u. Comp. vom Jahre 1807,deren Zinsen in Madrid und in Amsterdam gezahlt werden,
li) Cortespapiere von 1820 bei Lafitte in Paris, 150,000 Obligationensu xartenr zu 100 Piastern und 5 K Zinsen, die am SO, April und SO. Oc-tober fällig sind, von denen jährlich 7500 Stück von 1825 bis 1849 gezogenwerden sollten, und zwar in Verbindung mit 150,000 Prämienscheinen auf 15bis 20,000 Piaster, die am 1. Februar und 1. August jährlich gezogen und am1. Mai und 1. November ausgezahlt werden sollten.
«) Fünfprocentige Cortesrenten von 1821, Jnscriptionen in das großespanische Staatsschuldbuch, mit englischen und französischen Certisicaten nuportsur.
ä) Fünfprocentige Obligationen der königlichen Anleihe bei Guebhardin Paris,'1S23, im Betrage von 18,700,000 schweren Piastern ll Piaster —
1 Thlr. 9 Gr, Eonv, — 1 Thlr. 1 s Sgr. 9 Pf. pr. Cour, — 2 sl, 5 kr,Conv. — 2j- fl, rhein,) in 83,500 Obligationen zu 200 Piastern sri'por-terir, mit fälligen Zinsen am 1. Januar und 1. Juli, rückzahlbar seit 1-Juli 1825 nach 20 Jahren, in 20 Serien, jede zu 4175 Obligationen, so daßder erste am 1. Januar 1825 fällig gewesene Coupon schon am 1. Juli 1824,dagegen der den 1. Juli 1844 erst fällig werdende bereits am 1. Januar 1825bezahlt wurde, indeß die dazwischen liegenden in ihrer natürlichen Ordnungfolgen sollten. Bis 1828 waren bereits 20,875 Stück von diesen Obliga-tionen verlorst und getilgt, 2499 Stück aber zurückgekauft, um sie gegenewige Renten umzutauschen. ^
e) Fünfprocentige ewige Renten vom Fahre 1824, 800 Millionen Rca- ilen, oder eine jährliche Rente von 2 Millionen Piastern zu 5 K, wovon jährlich j