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Dritter Band.
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Von den Staatspapieren.

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gespreises, die Namen des Käufersund Verkäufers, und die Unterschriftdes Sensals haben muß.

Schöne Papiere heißen vqlligunbeschädigte Staatspapiere,

Schwebende Papiere, Ge-gensatz der in festen Handen le-genden, also diejenigen, welche denGegenstand der täglichen Spekulationbilden. ^

SchwebendeSchuld, s. Staats-schuld.

Kcrrz» heißt in London eine Anleihe,die noch nicht völlig beisammen ist.

Semester, Hemostre, die regel-mäßige Verfallzeit der Zinsen oderRenten von Staatsxapieren, Bankac-kien u. s. w.

Sen sal, s. Papiermakler.

Sensarie, s. Maklerlohn.

Serie heißt bei einer Lotterie-An-leihe eine bestimmte Zahl von Num-mern, welche zu einer Ziehung gelan-gen sollen.

HetErrZ' <l<rr/s heißen in Londondiejenigen Tage !m Jahr, welche derBörsenvorstand zu Lieferungstagenvorbestimmt.

KrirLMZ'/iMÄ, s. Amortisations-fond.

Skontrotag, Ueberweisungstag,Ablieferungstag, Tag, an welchemGeschäftsleute alle sie betreffende Geld-und Papiergeschäfte durch Ab- und Zu-rechnung, soweit solche ohne Baarzah-lung geschehen kann, gegenseitig aus-zugleichen pflegen.

HouiMusron, s. norrrrr'e.

Speculation in Staatspapie-ren, ein jedes Geschäft, welches in Er-wartung des nach Möglichkeit erwoge-nen Steigens oder Fallens der Staats-paxiere unternommen wird; Spe-kulant, der es unternimmt, daherin Staatspapieren speculiren.

Spitzscheine, kleine unverzins-liche Sächsische Schuldzettel.

Staatspapiere, alle «om

Staate ausgestellte Schuldurkundenüber Darleihen an denselben; in wei-terer Ausdehnung Urkunden über alleForderungen an den Staat.

Staatspapierhandel, s. Pa-pierhandel.

Staatsschuld begreift allesDasjenige, was der Staat auf erhal-tene Darleihen oder von ihm veraus-gabtes Papiergeld zu bezahlen schul-dig ist.

Staatsschuldbuch, ß ranck lr-ure üe l« clette dasjenige

Buch, in welches die gesummte Staats-schuld unter bestimmten Formen ein-getragen und in ihrem Wachsthumoder Abnehmen amtlich controlirtwird.

Stellage machen, heißt einStellgcschast abschließen.

Stellgesch äst ist dasjenige, beiwelchem sich Einer gegen den Andernverbindlich macht, nach Wahl des Letz-teren, ihm entweder eine gewisseQuantität Papiere für einen festenPreis an einem bestimmten Tage zuliefern, oder eben soviel zu einem et-was höheren Preise von ihm zu be-ziehen.

Steiler heißt Derjenige, welcherbei besagtem Geschäfte das Anerbietenmacht.

Stier, s.

8tock« heißen in England dieStaatspapiere tauch kuntls, Public»t'unck»).

Ktock-ZärcüairAe, s. Börse.

Hßocic/oböer', welcher auf den Tags-preis ausschließlich speculirt, ohne festeZeitkäufe und andere mit reeller Lie-ferung und Bezug verbundene Ge-schäfte zu beabsichtigen; doch gebrauchtman diesen Ausdruck auch für Speku-lant oder Börsemann überhaupt. Injener engeren und eigentlichen Bedeu-tung übersetzt Campe 8to«lig»dl>krmit Stocksreiter, da man Wachse l-rsiter in ähnlichem Sinns schon