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Dritter Band.
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Von den Staatspapieren.

Promessen spiel/ Heuer- oderH öffn u ngs - Spiel.

Empfangschein über denerhaltenen Betrag für eine verkaufteRente in London vom Verkäufer der-selben ausgestellt.

Köconrrcrrsscrnces r/e lr^ur'cklrtron,Rückstände der französischen Verwalttung aus den Jahren l81 0 bis l815/welche zu 5 A in Betragen von Fr.lO.ovll, 5000, lvvo und darunterseit 18lü im Umlauf waren, und dieVorgänger der rrnnriitss st Muntre1 >our 6ent von I82l bilden,

Reductionspapiere, eine selt-same Bezeichnung aller unter 4 H ver-zinslichen Effecten-

Keirte, Rente, überhaupt derErtrag eines Capitals, hier der nachdem System der Jnscription dem,Staat dargeliehenen Capitalien.

Äerrti'er, Rentner, jeder Capita-list, der von den Renten oder Zinsenseines Vermögens lebt.

Kepoirso cles prr'mos, Erklärungdes Käufers gegen den Verkäufer, beieinem Pramiengeschäft, am letzten Li-quidationstage, Nachmittags 3 Uhr,ob er beziehen wolle oder nicht.

Loxort, die Differenz zwischen demEinkaufs- und höher gegriffenen Ver-kaufspreise bei einem Rückkaufs- oderProlongationsgeschäst <s. Prämie 3).— Im Pariser Courszettel wird derssie^ort für die verschiedenen Prolon-gationsgeschäfte folgendermaßen be-zeichnet: 1) ctrr courant oder

ch« com^tant ü l» /»!, ffn mors, Un-terschied des Tagescourses und des!Courses beim Wiederkäust auf Liefe-rung zu Ende des laufenden Monats.2 ) siePvrt Fmr mors« l'amtrs, Un-,terschied des Preises zwischen einer zuEnde des laufenden und einer zu Endedes nächsten Monats zu lieferndenRente. 3) i eomxtomt crl« /r» ckir mors xroo/rcrrr!, Unterschied

deS Tagespreises und des Preises ei-ner zu Ende des nächsten Monats zuliefernden Rente. AkPori sur^rr'me,Unterschied d,r Preise bei einem festenZeitkäufe auf Ende des laufendenMonats und eines Prämiekauss aufEnde des nächsten Monats.

Kostomtön, Certificate der uitAL-st«!!teii Schuld in Holland.

Rothschild sche kleine Loofe oderlvv Gulden-Loose, Obligationen derOesterreichischen Anleihe bei Parishund v. Rothschild im Jahre 182g.

Rückkauf heißt das Geschäft, beiwelchem man Papiere für den Tages-preis oder die gegenwärtige Liquida-tionszeit verkauft und für die folgende,oder an einem spätern Börsetage siewieder zurückzukaufen bedingt, wobeijedoch der Verkaufspreis in der Rege!von dem Wiederverkäufen: höher ge-griffen wird ls. Prämie 3),

Schellen, ein in Amsterdam übli-cher mit „Nachschliff fordern" gleich-bedeutender Ausdruck. Bei einer I»e-leoiiinK ist es nämlich nichts Selte-nes,, daß, plötzlich eingetretener wich-tiger Ereignisse wegen, spät AbendsNachschuß verlangt wird, und, weil inAmsterdam alle Häuser Abends ver-schlossen sind, bei den Nachschußpflich-tigen gestellt werden muß, so daßman scherzweise dem Schellen dieseBedeutung auf der Börse beigelegt hat.

Schluß, l) für Abschluß einesPapiergeschäfts, der entweder direktoder durch einen Sensalen geschieht.2) Abrechnung, s. daselbst.

Schlußbries. Schreiben, in wel-chem der Verkäufer von Papieren ei-nem Andern diese anträgt, so wie das,wodurch sich dieser zu deren Annahmeverpflichtet.

Schlußzettel, Ausfertigung desSensals über ein von ihm geschlosse-nes Geschäft, welche das Datum, dieBezeichnung der Papiere und des Ta-