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Dritter Band.
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Münzen, Maße und Gewichte

Won wirklichen Landesmänzen hat man stnGold: Ducaten.

Silber; Convent. Speciesthaler, 20, 10 und s Kreuzer, Convent. Batzenü 4 Lr., nebst 3- und 1 Kreuzerstücken,

Maße und Gewichte sind die Baierschen <m. s. München), die alten fol-gende;

Die Elle halt 2S6 Franz. Linien — o,6677 Meter, oder l,ovN8 Ber-liner Ellen,

Der Fuß hat 1S4,7 Franz. Linien, oder o,.3s>38 Meter, und sind riBamb. Fuß — so Rheinl. Fuß.

DerFeldschuh enthalt 124,32 Franz. Linien, oder 0,28044 Meter;13 hiervon — 12 Nürnberger Stadtschuh.

Der Morgen, Tagewerk oder Acker halt 150 sWuthen, welchemFeldern zu 400, in Wiesen zu 361, und in Holz zu 441 Bamberger ^Schlitzgerechnet werden.

Bom Getreidemaß hat der Simra 4 Metzen oder Viertel ü 1 o Gaißla,und halt zu Korn oder glattem Getreide SS 17,7 Franz. Kubikzoll — 77,75Liter; zu Hafer und Gerste aber 4851,5 Franz. Kubikzoll, oder S6/236 Liter.

Vom Wein- und Getränkmaß hat 1 Fuder 12 Eimer ü 72 Scheak-oder54 Mchmaß; das Schenkmaß hält 68 Franz. Kubikzoll oder 1,35 Liter,und dasAichmaß 74,15 Franz. Kubikzoll oder 1,471 Liter.

Vom Gewicht hält der Centner 100 Pfund, und das Pfund wiegt1V1V3 Holl. As, oder 0,48552 Franz. Kilogr., oder 1,038 Berliner Pfund.

Basel.

Hauptstadt des gleichbenannten Schweizer-Cantonß, am Einflüsse der Birs mden Rhein, mit 16,500 Einwohnern; hat Wollen-, Seiden-, Baumwollen-und Papierfabriken, Färbereien, ansehnlichen Wechsel-Transi'to-Commissions-und Waarenhandel; auch eine 14tägige Messe.

Gerechnet wird nach Schweizer Franken zu lo Batzen n >3Rappen.

Im täglichen Verkehr rechnet man auch nachGulden zu IjSchw.-Franken oder 15 Batzen ä 4 Tr.

Den Schweizer Franken nannte man früher I-ivre und theilte ihn in 208ous ü 12 veuiers, welche Benennungen noch häufig vorkommen.

Der Zahlwerth ist im gemeinen Handel und bei Waaren: neueLouisd'or zu I vI fl., oder neue Thaler zu 2H fl., die K. M. f. Silber zu 2Zßfl.; bei Wechseln: neue Louisd'or zu 16 Schweizer Franken. 27 Schwei-zer Franken rechnet man gleich 40 Französischen Francs, wonach die K, M. f>Silber 35 Schweizer Franken enthält.

Wirkliche hiesige Mänzforten sind:

Gold: Neue Louisd'or zu 16 Schweizer Franken, oder I vZ-fl, ; doppelte undeinfache Ducaten, den Beimischen gleich, zu 5 fl. und darüber.

Silber: Reue Thaler zu 4 Schweizer Franken oder 2H fl.; Thaler ober 2Guldenstücke zu 30 Batzen, und halbe dgl. zu 15 Batzen. 10, 5, 3, Ifacheund halbe Batzen, so wie 6, 5 und 1 Rappenstücke. ,

Wenn in Wechseln keine Münzsorte bestimmt ist, oder von dem Käuferderselben nicht besonders festgesetzt ist, in welcher Valuta gezahlt werden soll-