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Münzen, Maße und Gewichte
in Wechseln, Fonds u. s. w,> der Kassenscheine, in der Art und Größe wiedie Königl. Bank und die Seehandlung, ausgibt, die im Privatverkehr gernangenommen und auf Verlangen bei der Kasse wieder gegen baares Geld um-gewechselt werden.
Buch und Rechnung werden, nach einer Verordnung «om 25. Oktober»1825 und so. Nov. 182g nach der neuen Münzeintheilung in
Thalern zu so Silbergroschen ü 12 Pfennigegeführt, und ist die noch hin und wieder im kleinen Verkehr stattgefunbcneBerechnung, den Thaler zu 24 gute Groschen gerechnet, bei Strafe verboten.
Der Iahlwerth ist die Kölnische Mark fein Silberzu 14Thaler Courant; in Golde wird sie <!n Friedrichsd*or a 5 Thlr.) zuIgZH Thaler ausgeprägt. Die Bank rechnete früher nach PfundenBanco, das Pfund zu 24 Groschen von 12 Pfennigen; 15 Pfund Bancowaren 21 Thaler Courant; allein seit dem I. Januar 1819 führt die Haupt-bank zu Berlin nur Buch und Rechnung in Thalern, sowohl nach Silbergeldeals auch in Golde. Der Thaler in Friedrichsd'or wird zu 25,092 As feinGold, der in groben Courant hingegen (bei 10 pCt. Agio) zu 22,81 As m. o.w. fein Gold, und zu 347,43 As fein Silber gewürdigt. Das Gold verhältsich demnach zum Silber, wie 1 zu 15,231, und hat 1 Thaler Cour. einenSilberwerth von
85z Xr. C. Cour. od. 20 fl. F.103 - - Münz. - 24 —
22A Gr. - Courant.
3 ^ 2,S penne in Engl.
371 Sentiines in Frankreich.31 /Z 8,6 Pf. Bco. in Hamb.33 /S 1 o Pf. Cour. - -
87,3 <4rnni in Neapel.
173,7 6ent« in d. Niederland.428,6 Oentesiriii in Oesterr.
605z keis in Portugal.
68,9 Lufocclii in Rom.
4izj) Neue H st. in Rostock.93 Kopeken in Rußland.
3,71 Inrs nnave in Sardin.
31.3 Species in Schweb.
87.3 Lnjncelii in Sicilien.
13H kesl. üe Voll. in Span.7/), kosl. üb klnta -4,43 in. Ii. in Toskana.
Wirklich geprägte Landssmünzen sind, inGold: Doppelte, einfache und halbe Friedrichsd'or zu 16, 5 und 2j Tha-ler ; sie bestehen aus reinem Gold und Zusatz, und gewinnen 12 bis15 K Agio gegen Courant. SS einfache Friedrichsd'or wiegen eine Köln.Mark, und enthalten 260 Gran fein Gold.
Anmerk. Mittel-Friedrichsd'or von den Jahren 1755, 56, 57 und59, auch halbe vom Jakre 1755, sind dicker.als die guten, und zeigen anden abgeriebenen Stellen die niederen Geldlegirungen eigenthümliche, mehrkupfrige Farbe; die guten Friedrichsd'or der Jahre 1755 und 56 haben in derUmschrift: k'kMVLIMVS L0M880KM RLX ein V, während di-Mittel-Friedrichsd'or sämmtlich ein II, alle aber den Münzbuchstaben ii füh-ren. Die Münze zieht diese gegen Erstattung ihres Werths von eines j Thlr.bis SH Thlr. ein und coursiren nur noch wenige.
Silber: Thaler, wovon 10^ Stück eine Köln. Mark wiegen und 216 Granfern Silber-enthalten; sie bestehen aus H reinem Silber und j Zusatz vonKupfer. Halbe und Viertel Thaler bis zum Jahre 1766 nach demselbenVerhältniß.
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