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der vorzüglichsten Handelsplätze.
Vom Gctrsidcmaß hat 1 Muth so Metzen. Die Metze, womit alleKornarten, Mehl, Obst, Samen und Nüsse gemessen werden, wird in j, H, Du. s. w, eingetheilt, und hält sloo Franz. Kubikzoll. 100 hiesige Metzen —74 8tnri in Venedig, oder 4 Metzen vircn s 8tnri.
Das Kalkmüthel halt 2j, und der Kohlenstäbich 2 WienerMetzen.
Vom Weinmaß hat 1 Fuder 32, 1 Dreiling so Eimer, 1 Faß 1oEimer. Der Eimer hat (40 Rechnungsmaß, oder) 41 wirkliche Maß ä 4Seidel, oder 2824,7 Franz. Kubikzoll — 58,0156 Liter, wonach 1 Maß71,334 Franz. Kubikzoll halt, und — 1,4lS Liter ist.
Das Faß Bier wird in Wien und in mehren Gegenden von Oesterreichzu 2 Eimern, in Mahren, Böhmen, Ungarn und in einigen Orten Schlesiensaber zu 4 Eimern gerechnet. Der Biereimer hat 42^ Maß, ober sosi,7Franz. Kubikzoll ---- 60,138 Liter.
VomHandelsgewichthat der Saum 275 Pfund; bei Stahl aberwirb er zu 2 Lagel ü 125 Pfund, also nur zu 250 Pfund gerechnet. 1 Cent-ner hat L Stein ü 20 Pfund, oder 100 Pfund; 1 Karch 400 Pfund. DasPfund von 4 Bierding, 10 Unzen, 32 Loth ü 4 Qüent, wiegt 8044,8 Engl.Gran, oder 11555,4 (nach Chelius 560,05 Franz. Grammen, oder 11,554)Holl. Ais.
Das Wiener Gold- und Silb erg ewich t ist die Mark von 16 Loth,54 Quent, SoK Ducaten, 256 Pfennigen, 4824 Mündel Gewichtsgran, 65535RichtPfennigtheilen. Da nach Chelius 83^ Wiener Mark — 100 Mark köl-nisch sind, so ist eine Wiener Mark --- 5840,14 Holl. 2ls ----- 280,665 Franz.Grammen, ober 4331,5 Engl. Gran. 5 Wiener Mark — 5 Cöln. Mark,oder 20 pCt. Differenz.
Das Ax oth ekerp fund, welches in allen Provinzen der Oesterreichi-schen Staaten gleich ist, hat 12 Unzen zu 8 Drachmen n. 3 Scrupel n 20 Gran,oder nach Bega 8742 (nach Chelius 420,045 Fr. Grammen, oder 8740,5)Holl. Ais, und ist also 17^ pCt. schwerer, als das gewöhnliche Deutsche Apo-thekergewicht; 4 Pfund Wiener Apothekergewicht — 3 Pfund Wiener Han-delsgewicht.
Bom Fuwelengewicht wiegt der Karat ü 4 Gran nach Bega 48HRichtpfennige des Wiener Münzgewichts, also 57D Köln. Richtpfennige, oder4,2SS Holl. As, oder 20,6085 Franz. Centigramme».
Nach einer Verordnung vom 6. März 1824 sollen die Goldwaaren,sobald sie 4 Ducaten und darüber wiegen, nur nach folgenden 3 Abstufungengearbeitet werden:
Nr. I. zu 7 Karat 10 Gran, oder der Ducat 1j Gulden,n. - 13 - 1 - - - - 2-z -
-III.-18 - 5 - - - - Sj -
Sie unterliegen alsdann der Puncirung und müssen mit I., II. oder III.,außerdem auch mit dem Namen des Verfertigers bezeichnet sein.
Die Silberw aaren sollen nur 13- oder iblöthig verarbeitet werdenund mit 13 und 15 bezeichnet sein; der Zusatz aber nur in rothem Kupfer be-stehen.