Briefe an Bonstetien. 67
wtten den Samen der neuanfblühenden Menschen-wclt.
Zweite Periode.
Die Heldenzeit.
Bis auf die Eroberung von Troja, 45«Jahr vor der Stiftung Roms.
Zeige dem Knaben das Weltgebirge, vomBoghdo und Ural durch den Kaukasus, Laurus,Hàmus, Krapak, unsere Alpen, dieCevennen undPyrenäen herunter nach der Meerenge laufend, imAtlas, durch die unbekannten Höhen unter demAequator, an die Mondberge, herab am rothenMeer bis nach dem Sinai in die unübersehlichenEbenen der Wüste sich erstreckend. In dem vonihm umschlossenen Kreise, in seinen süd- undnordwärts laufenden Armen, so weit mäßige Luftwehet, wofür die Menschheit gebildet ist, so weitder Sitz gesitteter Völker; doch daß dem Unter-nehmungsgeist, welchen die Natur üben soll, fastnichts unzugänglich, das wenigste unbenutzbarbleibt.
Zeige ihm jene Gebirge im Lrenburgcr Gou-vernement, jenseits Kaschimiriens paradiesischenThälern: hier wachse das Korn ohne Cultur;hier müssen die ersten brvdcssenden Menschen ge-wohnt haben. Wie natürlich der Ghvango, derGanges, der Indus, der Orus sie in das isolirteChina, das alte Indien, in Elams (Persiens)einzelne herrliche Gegenden; wie der Euphrat sienach Babels Gefilden geleitet, wie es schon einesaußerordentlichen Manns, eines Abrahams, be-durfte, durch die Wüsten den schweren Weg anKanaans Küsten zu suchen; indessen schon vorher