Joh. von Müller Briefe an Friederike Brun,geb. Munter, und C. V. von Bonstetten.
Vorbericht von I. G. M.
Äuch die folgenden Briefe verdanke ich der güti-gen Mittheilung der Frau Etats rath in Brnn,geb. Münter, in Copcnhagcn, die im Besitzder Originalien ist, und diese Auswahl unter Jh-ren Augen für mich copiren ließ. Auf meine Bittebat sie ebenfalls mehrere von den an Sie gerich-teten Briefen meines Bruders mir zur Publica-tion überlassen.- Aus den Jahren 1786 — 179»sind die Briefe Müllers theils verloren gegangen(nur die nachstehenden drei von 1791 und 93 ha-ben sich abschriftlich unter seinem Nachlaß gefun-den, und werden hier abgedruckt, um seine immergleiche Gesinnung gegen seinen Freund zu beur-kunden): theils betreffen sie bloß Prioatverbâltnisse,und einigemale wurde durch verschiedene Ur-sachen der Briefwechsel beider Freunde unterbro-chen: — bis 1797 ein Genius der Freundschaftihn wieder neu belebte! Ich ließ (schrieb mirsli Iunius 1812 ) die Frau Etatsráthin Brun,welche 1797 die Briefe Müllers an Bonstetten zuBern zum erstenmal in der Handschrift laö undüber jene Störung betroffen war:)